Ofner und Rodionov verpassen Challenger-Titel

Sebastian Ofner
Sebastian OfnerJean Catuffe / Jean Catuffe / DPPI via AFP / Profimedia

Für Österreichs Tennis-Herren hat es am Wochenende knapp nicht zu einem Turniersieg gereicht. Sowohl Sebastian Ofner in Parma als auch Jurij Rodionov in Dublin standen im Finale, mussten sich dort aber ihren Gegnern geschlagen geben.

Sebastian Ofner hat den Titel beim ATP-Challenger in Parma verpasst. Der Steirer unterlag im Endspiel dem Niederländer Luca van Assche mit 6:2, 2:6, 3:6. Dabei begann die Partie vielversprechend für den 30-Jährigen. Ofner dominierte den ersten Satz und holte sich diesen souverän mit 6:2.

Danach drehte van Assche jedoch das Match. Der Niederländer fand immer besser ins Spiel, nutzte seine Chancen konsequent und stellte mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs den Satzausgleich her.

Zum Matchcenter: Sebastian Ofner - Luca van Assche

Im entscheidenden dritten Satz gelang Ofner zwar zwischenzeitlich ein Rebreak, dennoch konnte er den Rückstand nicht mehr wettmachen. Van Assche blieb in den entscheidenden Momenten stabil und verwandelte nach knapp zwei Stunden seinen ersten Matchball zum Turniersieg.

Rodionov unterliegt in Dublin dem Lokalmatador

Auch Jurij Rodionov musste sich im Challenger-Finale von Dublin geschlagen geben. Der Weltranglisten-152. verlor beim Rasenturnier in Irland gegen den Briten Henry Searle mit 4:6, 2:6.

Für Rodionov war die Ausgangslage alles andere als ideal. Aufgrund von Wetterproblemen hatte er sein Halbfinale gegen den Franzosen Titouan Droguet erst wenige Stunden zuvor beenden müssen. Nach einer starken Leistung gewann er dieses mit 7:6 (7:3), 6:1 und zog ins Endspiel ein.

Zum Matchcenter: Titouan Droguet - Jurij Rodionov

Im Finale fehlte dem Niederösterreicher jedoch die Frische. Searle kontrollierte die Begegnung von Beginn an, servierte stark und ließ Rodionov nur wenige Möglichkeiten. Nach zwei Sätzen stand der Heimsieg des Briten fest.

Zum Matchcenter: Jurij Rodionov - Henry Searle

Wichtige Punkte trotz verpasster Titel

Auch wenn die beiden Österreicher ihre Finals nicht gewinnen konnten, dürfen sie auf erfolgreiche Turnierwochen zurückblicken. Für Ofner, der sich nach schwierigen Monaten wieder konstant in der erweiterten Weltspitze etabliert, und Rodionov, der auf Rasen eine starke Form zeigte, bringen die Finaleinzüge wertvolle Weltranglistenpunkte und zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Wochen der Saison.