"Neue Hoffnung": Alexander Zverev freut sich auf Restart beim United Cup

Alexander Zverev geht beim United Cup gemeinsam mit Eva Lys an den Start
Alexander Zverev geht beim United Cup gemeinsam mit Eva Lys an den StartTIZIANA FABI / AFP

Nach seinem schwierigen Jahr 2025 nimmt Alexander Zverev beim United Cup in Australien einen neuen Anlauf.

Alexander Zverev hat die inaktive Zeit ausgiebig für aktive Erholung genutzt. Schnorcheln und Feixen mit dem engsten Kreis auf den Malediven, Schmusen mit Dackel Mischka. Doch Fitnessraum und Schläger waren selbst im Urlaub für Deutschlands Nummer eins nie weit weg - denn auch den Start ins neue Tennisjahr musste Zverev stets im Hinterkopf haben.

"Eine neue Saison bedeutet immer neue Hoffnung", sagte er bei seiner Ankunft Anfang der Woche am Flughafen von Sydney. Und so verbrachte der 28-Jährige den Jahreswechsel fast schon traditionell erneut in Australien, wo er zur Vorbereitung auf die Australian Open (18. Januar bis 1. Februar) an der Seite von Eva Lys für Deutschland beim United Cup aufschlägt.

Vorfreude

"Ich freue mich sehr auf die Rückkehr", sagte Zverev vor dem Auftakt gegen die Niederlande (Sonntag, 0:30 Uhr MEZ/Sky und Tennis Channel) in Sydney. Es sei "immer etwas Besonderes, das Jahr dort zu beginnen", so der Weltranglistendritte.

Die Erinnerungen an das Turnier, bei dem es auch Ranglistenpunkte zu gewinnen gibt, sind bestens. 2024 führte Zverev die DTB-Auswahl an der Seite von Angelique Kerber zum Sieg. Im vergangenen Jahr gewann er jedes seiner drei Matches, nahm den Schwung mit zum ersten Grand-Slam-Highlight in Melbourne, wo sein Weg erst im Finale gegen Titelverteidiger Jannik Sinner zu Ende war.

Durchwachsene Saison

Anschließend war Zverev niedergeschlagen ob der deutlichen Niederlage in drei Sätzen – aber auch hoffnungsfroh. Denn aufgrund von Sinners dreimonatiger Dopingsperre schielte der Hamburger auf Rang eins in der Weltrangliste.

Was folgte, war allerdings eine Saison mit nur einem Turniersieg (München), aber zahlreichen Rückschlägen. Tiefpunkt: Das Erstrundenaus in Wimbledon gegen den französischen Underdog Arthur Rinderknech und das anschließende Bekenntnis, mental und emotional am Boden zu sein.

In der Ken Rosewall Arena von Sydney soll nun der Neustart erfolgen, unter welchen Anpassungen auch immer. Betreut wird er weiter von seinem Vater Alexander senior. Ein intensiveres Engagement von Toni Nadal, das im vergangenen Sommer angedeutet wurde, hat sich bislang nicht konkretisiert.