Wimbledon: Zverev schlägt Giron und steht im Achtelfinale

Aktualisiert
Alexander Zverev hat einen guten Auftritt hingelegt
Alexander Zverev hat einen guten Auftritt hingelegtGlyn KIRK / AFP

Alexander Zverev hat zum vierten Mal das Achtelfinale in Wimbledon erreicht. Der Hamburger gewann am Samstag sein Drittrundenduell gegen Marcos Giron aus den USA nach einer durchwachsenen Leistung 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 und darf nach dem Triumph bei den French Open weiter von seinem zweiten Grand-Slam-Titel träumen.

Mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel gegen den Weltranglisten-92. Giron folgte Zverev seinem Landsmann Jan-Lennard Struff in die Runde der letzten 16. Damit stehen nach 14 Jahren erstmals wieder zwei deutsche Tennisspieler im Achtelfinale des Klassikers.

Zum Match-Center: Marcos Giron vs. Alexander Zverev 

"Ich wusste, dass ich vom ersten Punkt an zu 100 Prozent bereit sein musste. Ich bin sehr glücklich, dass ich in drei Sätzen durch bin", sagte Zverev: "Ich stehe im Achtelfinale. Ich will so weitermachen, ich will viele weitere großartige Matches spielen."

Statistiken: Giron vs. Zverev
Statistiken: Giron vs. ZverevFlashscore

Weiter ging es für Zverev an der Church Road bislang noch nie, überhaupt ist er noch ohne Titel auf Rasen. Im Duell um seine erste Viertelfinal-Teilnahme im All England Club trifft Zverev nun auf den Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka.

Zverev mit Blitzstart

In seinem zweiten Spiel nacheinander auf Court 1 dominierte Zverev zu Beginn. Während Giron um jeden Punkt kämpfen musste, ließ der 29-Jährige bei eigenem Aufschlag überhaupt nichts anbrennen. Bei seiner Überlegenheit hätte er schon schneller für klare Verhältnisse sorgen können. Nach 36 Minuten ging Satz eins an den Hamburger.

Im zweiten Satz fand aber Giron besser ins Spiel, variierte seine Schläge jetzt mehr. Weil Zverev sich zu viele vermeidbare Fehler leistete, blieb der Durchgang umkämpft und ging in den Tiebreak. Dort patzte nun aber Giron, Zverev baute seine Führung aus – und sicherte sich anschließend auch Satz drei.