Álvarez saß zunächst auf der Bank und wurde in der 66. Minute eingewechselt. Bereits bei der Bekanntgabe seines Namens und anschließend bei seinem Betreten des Spielfelds schlug dem Angreifer massiver Unmut entgegen. Hintergrund ist sein seit Wochen öffentlich diskutierter Wunsch, Atlético zu verlassen. Vor allem der FC Barcelona gilt als interessiert.
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Die Stimmung im Metropolitano war damit auch sportlich aufgeheizt. Atlético verspielte zunächst eine Führung und geriet nach zwei Elfmetern für Villarreal sogar mit 1:2 in Rückstand. Nach dem Platzverweis für Robin Le Normand rettete Giuliano Simeone den Gastgebern in der 85. Minute zumindest noch einen Punkt.

Álvarez geht allein in die Kabine
Die wohl deutlichste Szene des Nachmittags folgte nach dem Schlusspfiff. Während seine Mitspieler zur Kurve gingen, um sich bei den Fans zu bedanken, verließ Álvarez mit gesenktem Kopf alleine den Rasen in Richtung Kabine. Nach Angaben von Trainer Diego Simeone war dies eine Entscheidung des Vereins.
Simeone hatte bereits vor der Partie um einen respektvollen Umgang mit seinem Stürmer gebeten und stellte sich auch danach hinter den 26-Jährigen. "Wir brauchen wichtige Stürmer, wir haben ihn und müssen ihn schützen", sagte der Atlético-Coach sinngemäß nach der Partie.
