"Ich kann es kaum glauben. Das Rennen war heute super schwer, aber unser Team hat extrem hart gearbeitet. Als Demi einen Kilometer vor Schluss angegriffen hat, habe ich mich noch gut gefühlt und wusste, dass ich dranbleiben muss", sagte Wiebes im Siegerinterview.
In der Stadt am Genfersee, in der die Frankreich-Rundfahrt der Frauen am Nachmittag auch gestartet war, behielt Wiebes am Schlussanstieg Côte Saint-François die Nerven und gewann den Sprint einer zehnköpfigen Gruppe um eine Radlänge. Kurz vor dem Anstieg wurde eine vierköpfige Ausreißergruppe, die zeitweise mehr als sechs Minuten Vorsprung auf das Peloton hatte, sechs Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
Antonia Niedermaier (Rosenheim) vom deutschen Team Canyon-SRAM kam mit acht Sekunden Rückstand als beste Deutsche auf Rang 17 ins Ziel.
Tagessiegerin Wiebes hatte in der vergangenen Woche bereits bei der Polen-Rundfahrt ihre Topform unter Beweis gestellt und alle drei Etappen gewonnen.
Auch Sonntag eine Etappe für die Sprinterinnen
Die zweite Etappe führt am Sonntag über 149 Kilometer von Aigle nach Genf und dürfte ebenfalls ein Fall für die Sprinterinnen werden. Das Ziel liegt am Genfersee, unmittelbar vor dem berühmten Springbrunnen Jet d'eau. Die Tour endet am 9. August in Nizza.
