"Ehrlich gesagt: nein", sagte Julian Brandt nach seinem starken Auftritt für Ajax Amsterdam im Heimspiel gegen Willem II Tilburg auf die Frage, ob er davon ausgehe, am Donnerstag im ersten Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp zu stehen. "Ich war schon ziemlich lange außen vor – zwei Jahre, glaube ich."
Wie jeder andere deutsche Spieler hoffe aber natürlich auch er auf eine Berufung, irgendwann. "Wenn es diesmal nicht klappt, dann vielleicht beim nächsten Mal. Ich versuche, den neuen Bundestrainer durch meine Leistungen zu überzeugen. Wenn es nicht klappt, ist das kein Weltuntergang. Ich mache einfach weiter."

Lobeshymne vom Trainer
Seinen Vereinstrainer hat der 48-malige Nationalspieler (drei Tore), der gegen Tilburg zum zwischenzeitlichen 2:0 getroffen hatte, längst überzeugt. "Er ist ein unglaublicher Fußballer", schwärmte Michel: "Er denkt unglaublich schnell und findet auf dem Spielfeld rasch Lösungen. Dadurch verschafft er auch seinen Mitspielern mehr Zeit. Zudem ist er ein hervorragender Abschlussspieler."
Der 30-jährige Offensivspieler, meinte der Spanier, "hebt das Niveau seiner Mitspieler an. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass er sich für Ajax entschieden hat. Auch mental kann er einen Wandel in der Einstellung der Mannschaft bewirken."
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