ÖVV-Damen zum European-League-Auftakt chancenlos

ÖVV-Damen zum European-League-Auftakt chancenlos
ÖVV-Damen zum European-League-Auftakt chancenlosProfimedia

Die österreichischen Volleyballerinnen sind mit einer Niederlage in die CEV European League gestartet. Gegen die favorisierte Slowakei hielt die ÖVV-Auswahl phasenweise gut mit, musste sich in Schwechat aber klar mit 0:3 geschlagen geben.

Österreichs Frauen-Nationalteam ist mit einer Niederlage in die CEV European League gestartet. Im Multiversum Schwechat musste sich die Mannschaft von Teamchef Roland Schwab der favorisierten Slowakei mit 0:3 (22:25, 20:25, 15:25) geschlagen geben.

Dabei verlief der Auftakt durchaus vielversprechend. Zwar liefen die Österreicherinnen in allen drei Sätzen früh einem Rückstand hinterher, im ersten Durchgang gelang es jedoch immer wieder, den Anschluss herzustellen. Zwischenzeitlich schaffte die ÖVV-Auswahl sogar den Ausgleich und hielt die Partie offen.

Gerade in der entscheidenden Phase fehlte allerdings die letzte Konsequenz. „Wir hatten in der Crunch-Time des ersten Satzes Chancen auf den Ausgleich. Da waren wir vielleicht zu passiv. Geht der Satz in deine Richtung, hast du eine ganz andere Ausgangssituation“, analysierte Teamchef Roland Schwab nach dem Spiel.

Probleme in der Annahme entscheiden die Partie

Mit Fortdauer der Begegnung übernahmen die Slowakinnen zunehmend die Kontrolle. Vor allem in der Annahme schlichen sich auf österreichischer Seite immer mehr Unsicherheiten ein, wodurch es schwer wurde, konstant Druck aufzubauen.

Zum Matchcenter: Slowakei - Österreich

Die Gäste nutzten diese Schwächen konsequent aus und entschieden den zweiten Satz mit 25:20 für sich. Im dritten Durchgang wurde der Klassenunterschied schließlich deutlich sichtbar. Die Slowakei zog rasch davon und ließ Österreich beim 25:15 keine Chance mehr.

Nach 94 Minuten war die Auftaktniederlage besiegelt. Topscorerin auf österreichischer Seite war Italien-Legionärin Anamarija Galić mit 14 Punkten.

Blick richtet sich bereits auf Island

Trotz der Enttäuschung überwog im österreichischen Lager nicht die Resignation. Mittelblockerin Nina Nesimović sah durchaus positive Ansätze: „Wir haben am Anfang druckvoll agiert und gezeigt, dass wir mitspielen können. Danach konnten wir nicht so viele Punkte verwerten. Natürlich sind wir enttäuscht, aber es war unser erstes Spiel in dieser Konstellation.“

Die 23-Jährige blickte zugleich optimistisch auf die nächste Aufgabe voraus: „Ich bin mir sicher, dass wir das nächste Spiel holen.“

Dazu bietet sich bereits am Sonntag die Gelegenheit. Dann trifft Österreich in Schwechat auf Island und möchte die ersten Punkte in der diesjährigen European-League-Saison einfahren.