Wahrscheinlich, fügte Taubitz nach zwei starken Läufen im Cortina Sliding Centre an, gibt es "noch eine Birne hinterher. Ich bin absoluter Birnen-Fan." Die 29-Jährige aus dem Erzgebirge weiß: Vor dem sich anbahnenden Tausendstel-Krimi mit Teamkollegin Merle Fräbel um das nächste deutsche Rodel-Gold kann sie jede Stärkung gebrauchen.
Denn die erst 22 Jahre alte Thüringerin Fräbel lauert bei ihrem Olympiadebüt nur 61 Tausendstelsekunden hinter Taubitz auf Platz zwei. Die Entscheidung fällt am Abend, wo noch zwei weitere Läufe anstehen (17.00/18.41). Fräbel gibt sich ganz gelassen und sah sich in ihrer Vorahnung bestätigt: "Im Abschlusstraining war schon abzusehen, dass es ein Battle zwischen uns wird."
Und ihr Abend? "Ich will zur Familie, bevor die abhauen. Und ansonsten wird morgen der Schlitten gemacht und dann geht es wieder raus", sagte Fräbel.
