Wimbledon-Krimi - Ofner kämpft sich in Wimbledon in Runde zwei

Sebastian Ofner
Sebastian OfnerČTK / imago sportfotodienst / Juergen Hasenkopf

Sebastian Ofner hat den Auftakt in Wimbledon erfolgreich gemeistert. Der Österreicher kämpfte sich nach einem schwachen Start gegen Hamad Medjedovic zurück und feierte nach fast drei Stunden einen Fünfsatzsieg.

Sebastian Ofner hat die erste Runde von Wimbledon überstanden. Der 30-jährige Steirer setzte sich am Montag nach 2:57 Stunden gegen den Serben Hamad Medjedovic mit 1:6, 6:2, 4:6, 6:3, 6:4 durch und steht damit in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers in London.

Für Ofner, der aufgrund seiner Fersenprobleme in diesem Jahr ohne Rasen-Vorbereitung nach Wimbledon gereist war, begann die Partie denkbar schlecht. Der Österreicher musste gleich sein erstes Servicegame abgeben und fand vor allem mit dem ersten Aufschlag überhaupt keinen Rhythmus.

Zum Matchcenter: Hamad Medjedovic - Sebastian Ofner

Lediglich etwas mehr als ein Drittel seiner ersten Aufschläge landete im Feld, wodurch Medjedovic den ersten Satz nach gut einer halben Stunde klar mit 6:1 für sich entschied.

Service wird zum Schlüssel

Im zweiten Durchgang steigerte sich Ofner deutlich. Seine Quote beim ersten Aufschlag verbesserte sich spürbar, gleichzeitig agierte er wesentlich konsequenter bei den Breakchancen. Nachdem er im ersten Satz noch drei Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatte, nutzte er diesmal zwei Breaks und glich mit einem souveränen 6:2 nach Sätzen aus.

 

 

Doch Medjedovic fand sofort eine Antwort. Im dritten Satz nahm der Serbe Ofner mit einem Break zum 3:2 den Aufschlag ab und brachte den knappen Vorsprung zum 6:4 ins Ziel.

Entscheidung im fünften Satz

Ofner bewies jedoch erneut Moral. Im vierten Satz gelang ihm das entscheidende Break zum 4:2, ehe er den Satz mit 6:3 für sich entschied und ein fünfter Durchgang notwendig wurde.

Dort erwischte der Steirer den besseren Moment. Mit dem Break zum 4:3 stellte Ofner die Weichen auf Sieg, ließ bei eigenem Service nichts mehr anbrennen und verwandelte nach knapp drei Stunden seinen ersten Matchball zum Einzug in die zweite Runde.