Wimbledon-Quali: Rodionov weiter, Neumayer und Schwärzler out

Jurij Rodionov
Jurij RodionovBEAUTIFUL SPORTS Pressphoto Agency / Alamy / Profimedia

Aus österreichischer Sicht verlief der Auftakt der Wimbledon-Qualifikation durchwachsen. Während Jurij Rodionov souverän in die zweite Runde einzog, mussten sich Lukas Neumayer und Joel Schwärzler bereits zum Auftakt verabschieden.

Jurij Rodionov bleibt der letzte österreichische Vertreter im Herrenbewerb der Wimbledon-Qualifikation. Der Weltranglisten-139. setzte sich in London gegen den Briten Oliver Crawford nach 1:20 Stunden mit 6:4, 6:4 durch.

Zum Matchcenter: Oliver Crawford - Jurij Rodionov

Rodionov präsentierte sich über weite Strecken souverän, nutzte seine Chancen konsequent und ließ sich auch von der Unterstützung des heimischen Publikums für seinen Gegner nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem Erfolg steht der Niederösterreicher in der zweiten Qualifikationsrunde.

Dort wartet nun der Schweizer Remy Bertola. Dieser setzte sich nach verlorenem ersten Satz gegen den Kanadier Liam Draxl noch mit 2:6, 7:6 (7:3), 6:1 durch.

Neumayer unterliegt kroatischem Routinier

Für Lukas Neumayer war hingegen bereits in der ersten Runde Endstation. Der Salzburger musste sich dem routinierten Serben Dusan Lajovic mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Der Weltranglisten-170. hielt die Partie lange offen, konnte die entscheidenden Momente jedoch nicht für sich nutzen. Nach 1:22 Stunden war das Aus gegen den ehemaligen Top-20-Spieler besiegelt.

Zum Matchcenter: Lukas Neumayer - Dusan Lajovic

Schwärzler scheitert an O’Connell

Auch für Joel Schwärzler endete die Qualifikation bereits nach dem ersten Match. Der 20-jährige Vorarlberger verlor gegen den Australier Christopher O’Connell mit 6:7 (3:7), 4:6.

Zum Matchcenter: Joel Schwärzler - Christopher O'Connell

Besonders bitter verlief der erste Satz, in dem Schwärzler lange auf Augenhöhe agierte und erst im Tiebreak den Kürzeren zog. Im zweiten Durchgang gelang es ihm nicht mehr, die Partie zu drehen.

Grabher startet am Dienstag

Bei den Frauen hält Österreich noch eine weitere Hoffnung im Rennen. Julia Grabher bestreitet am Dienstag ihre Auftaktpartie in der Qualifikation. Die Vorarlbergerin trifft auf die Georgierin Mariam Bolkvadze und kämpft dabei um den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde des traditionsreichen Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.