Durch den Sieg in Toronto zog die deutsche Nationalmannschaft dank eines Doppelpacks des formstarken Stürmers Deniz Undav erstmals seit 2014 wieder in die K.-o.-Runde ein. Dabei hatte die Elfenbeinküste in der ersten Halbzeit – entgegen dem Spielverlauf – vorgelegt: Franck Kessie reagierte nach einem Schuss von Amad Diallo am schnellsten und verwertete den Abpraller clever zur Führung.
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Trainer Fae trauerte nach dem Abpfiff vor allem den verpassten Gelegenheiten hinterher. Seine Mannschaft hätte seiner Meinung nach mutiger auf das zweite Tor drängen müssen: "Nach dieser Niederlage überwiegt die Enttäuschung, weil wir gegen eine so starke deutsche Mannschaft in Führung lagen. Am Ende war es der Erfahrungsunterschied, der den Ausschlag gegeben hat. In den entscheidenden Szenen kurz vor Schluss, als wir das Tor einfach machen mussten, haben wir zu sehr gezögert."
Dennoch hakte der ivorische Coach die Partie schnell ab und zog ein positives Fazit aus dem Auftritt seiner Elf. "Wir werden dieses Spiel als Lehre nutzen, um an unseren Fehlern und Schwächen zu arbeiten. Das wird uns helfen, im Turnier so weit wie möglich zu kommen", betonte er kämpferisch.
Alles offen im Gruppenfinale
Nun richtet sich der Fokus der Elfenbeinküste auf das finale Gruppenspiel gegen Curaçao. Fae freut sich auf die Herausforderung und stellt sein Team auf einen harten Fight ein. Die Ausgangslage ist klar: "Unser Schicksal liegt weiterhin in unseren eigenen Händen – oder besser gesagt: Füßen."
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