Alle Partien des Tages
19:00 Uhr: Niederlande vs. Schweden
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02:00 Uhr: Ecuador vs. Curacao
06:00 Uhr: Tunesien vs. Japan
WM 2026 LIVE
9:59 Uhr - Marokkos Kapitän Achraf Hakimi scheinen die schweren Anschuldigungen aus Frankreich bei der WM offenbar nicht weiter zu beschäftigen. "Er war in der Kabine präsent, fokussiert und entschlossen, eine große Leistung zu bringen. Das hat er getan, und deshalb gibt es nichts weiter zu sagen. Wir stehen hinter ihm, und er ist sehr ruhig, völlig unbeeindruckt", sagte Nationaltrainer Mohamed Ouahbi nach dem 1:0 (1:0) über Schottland.
Der Star von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain muss sich in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Dies hatte das Berufungsgericht Versailles am Freitag mitgeteilt. Hakimi soll 2023 im Großraum Paris eine 24 Jahre alte Frau vergewaltigt haben, der frühere Dortmunder bestreitet den Vorwurf. "Es geht ihm gut. Er ist heute Morgen aufgewacht, hat wie alle anderen gefrühstückt, sich auf das Spiel vorbereitet und alle motiviert", führte Ouahbi weiter aus.
Hakimi, Afrikas Fußballer des Jahres, war gegen die Schotten von vielen Fans im Stadion in Foxborough regelmäßig ausgepfiffen worden. Sein Trainer stellte sich aber vor den Kapitän der "Löwen vom Atlas". "Er ist der beste Rechtsverteidiger der Welt und wird das bei dieser Weltmeisterschaft zeigen. Er ist eine sehr wichtige Person für mich, für den Stab, für die Spieler, für die marokkanische Mannschaft", betonte Ouahbi.
Marokko hat nach einem 1:1 gegen Brasilien und dem Erfolg gegen die Bravehearts nun vier Punkte auf dem Konto. Im abschließenden Spiel der Gruppe C wartet am kommenden Mittwoch in Atlanta Haiti.
9:16 Uhr - Julian Nagelsmann schaute erst ein wenig verwirrt, dann sorgte der Bundestrainer vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste für einen großen Lacher. Eine asiatische Reporterin erkundigte sich auf der Abschluss-Pressekonferenz des DFB-Teams in Toronto besorgt nach der Schlange, die auf dem Gelände des Turnier-Quartiers in Winston-Salem gesichtet wurde und wie es um die Sicherheit der Spieler bestellt sei. "Big Anaconda", antwortete Nagelsmann scherzhaft.
Es handelte sich bei dem Exemplar natürlich nicht um eine der größten Schlangen der Erde, sondern um einen giftigen Kupferkopf. "Wir lieben alle Tiere auf dem Planeten. Ich freue mich sehr, dass sie einen wunderschönen Platz gefunden hat", sagte Nagelsmann.
Vor ein paar Tagen hatte Joshua Kimmich von der Begegnung in der Nobel-Herberge The Graylyn Estate berichtet. Wenn man hier auf so eine Schlange trete, könne das übel ausgehen, auch wenn man vom Biss nicht gleich sterbe, sagte der Kapitän über den tierischen Zwischenfall.
8:55 Uhr - Der Neurowissenschaftler Chris Nowinski hat die FIFA nach einem Vorfall im WM-Spiel von Hauptgastgeber USA scharf für ihr Protokoll bei möglichen Gehirnerschütterungen kritisiert. Dass der Weltverband Tests direkt auf dem Spielfeld zulasse, führe dazu, dass die Spieler "einem Risiko ausgesetzt sind und keine optimalen medizinischen Diagnosen erhalten", erklärte der Experte gegenüber The Athletic.
Was war passiert? Im zweiten Gruppenspiel der USA gegen Australien (2:0) waren US-Verteidiger Alex Freeman und der Australier Paul Okon in der 38. Minute mit den Köpfen zusammengestoßen, Freeman wirkte daraufhin sichtbar benommen. Nach einem kurzen Check durch das medizinische Team auf dem Spielfeld durfte er aber weitermachen und traf wenig später zum 2:0 für die USA.
Nowinski, Mitbegründer des CTE-Zentrums der Boston University und Geschäftsführer der Concussion & CTE Foundation, setzt sich für die Idee der vorübergehenden Auswechslung ein, damit umfassendere Untersuchungen am verletzten Profi vorgenommen werden können. Die FIFA erlaubt in ihren durch das IFAB bestimmten Regeln derzeit nur eine (klassische) zusätzliche Auswechslung, wenn bei einem Spieler der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht.
So bleibe jedoch das Problem, "dass Ärzte gezwungen sind, auf dem Spielfeld überstürzte Untersuchungen bei Gehirnerschütterungen durchzuführen", sagte Nowinski.
8:17 Uhr - Die bisherigen Auftritte von WM-Gastgeber USA begeistern sowohl den aktuellen als auch einen früheren Bundestrainer. "Die USA haben es bisher sehr gut gemacht, spielen einen sehr emotionalen Fußball mit viel Power", sagte Julian Nagelsmann am Freitag in Toronto.
Zuvor hatte Jürgen Klinsmann die Amerikaner in höchsten Tönen gelobt. Die Vorstellung des US-Teams gegen Australien (2:0) sei "fantastisch" gewesen und "super für die nächsten paar Spiele", sagte Klinsmann bei ESPN: "Das sollte ihnen viel Selbstvertrauen geben."
Der vorzeitige Einzug in die K.o.-Phase sei ein "Big Deal", betonte Klinsmann. Im dritten Gruppenspiel gegen die Türkei am Donnerstag (Ortszeit) könne Trainer Mauricio Pochettino nun "experimentieren und etwas testen", wenn er wolle. Insgesamt hätte es für das US-Team, das schon beim Auftakt gegen Paraguay (4:1) überzeugt hatte, trotz des Ausfalls von Starspieler Christian Pulisic (Wadenprobleme) "nicht besser laufen können", so Klinsmann.
Der Weltmeister von 1990 hatte das DFB-Team bei der WM 2006 im eigenen Land betreut und zwischen 2011 und 2016 die Nationalmannschaft der USA trainiert. Bei der WM 2014 in Brasilien hatte er mit dem US-Team das Achtelfinale erreicht.
Rückblick auf Freitag
8:01 Uhr - Früher Schock, keine Chance mehr auf die K.o.-Runde: Die Türkei muss nach der nächsten Schmach ihre WM-Träume vorzeitig begraben. Die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella unterlag Paraguay nach einem Blitztor von Matias Galarza (2.) trotz Überzahl in einem teils wilden "Endspiel", in dem mehrmals die Emotionen hochkochten, mit 0:1 (0:1). Das Gruppenfinale gegen die USA, die durch die türkische Niederlage als Gruppensieger feststehen, ist damit sportlich bedeutungslos.
6:49 Uhr - Brasilien trifft, tanzt und siegt: Der Rekordweltmeister hat seine Pflichtaufgabe gegen Außenseiter Haiti souverän gelöst und dabei seine Klasse aufblitzen lassen. In Philadelphia nahm die Selecao um das Topduo Matheus Cunha und Vinícius Júnior durch das 3:0 (3:0) Kurs auf die K.o.-Runde. Haiti besitzt dagegen als erstes Team der WM keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Mehr Infos
6:23 Uhr - Tagelang hatten die Anhänger der schottischen Nationalmannschaft die Stadt Boston und das WM-Stadion 40 Kilometer südwestlich der Metropole in eine Partyzone verwandelt - am Freitag (Ortszeit) sorgten sie beim Spiel gegen Marokko (0:1) dann für einen traurig-emotionalen Moment.
Nach 76 Minuten gedachte die "Tartan Army" mit großem Applaus einem Anhänger der Bravehearts, der am vergangenen Sonntag bei der Anreise zur WM verstorben war. Er wurde 76 Jahre alt. Nationaltrainer Steve Clarke hatte der Familie des verstorbenen "Donny" sein Beileid ausgesprochen.
Angeführt von Bayern-Wunschspieler Ismael Saibari hat Marokko die große Schottland-Party gecrasht und das Weiterkommen bei der WM fast sicher. Nach einem Blitztor des PSV-Offensivmanns bezwang der Geheimfavorit die von der Tartan Army angetriebenen Schotten 1:0 (1:0) und liegt mit vier Punkten auf Kurs Sechzehntelfinale. Die Bravehearts (3) dürfen trotz des Dämpfers weiter hoffen, erstmals die Gruppenphase zu überstehen.
6:00 Uhr - Alex Freeman hielt nichts mehr zurück. Völlig losgelöst lief der Verteidiger der USA nach seinem Treffer auf die Eckfahne des Stadions in Seattle zu, ließ sich von seinen Mitspielern feiern - und schloss damit einen Kreis. Fast 30 Jahre zuvor hatte sich sein Vater an nahezu demselben Ort ebenfalls feiern lassen, nach einem Touchdown.

Am 29. September 1996 hatte Antonio Freeman als Receiver für die Green Bay Packers gegen die Seattle Seahawks zweimal die Endzone erreicht, nun erzielte sein 21 Jahre alter Sohn beim umjubelten 2:0 (2:0) der US-Fußballer gegen Australien den zweiten Treffer - und schoss den Co-Gastgeber damit in die K.o.-Phase der Heim-WM.
"Ich glaube, für mich hat sich ein Kreis geschlossen", sagte Freeman nach dem Spiel stolz: "Für mich zeigt das einfach, wie großartig unsere Familie ist. Er war großartig, aber ich kann auf meine eigene Art ebenso großartig sein kann."
Das sieht auch Freemans Trainer so. Der Innenverteidiger des FC Villarreal entwickle sich "enorm", schwärmte US-Nationalcoach Mauricio Pochettino: "Er ist ein Spieler, mit dem man wirklich gerne zusammen ist – nicht nur als Trainer. Er hat das Potenzial, einer der besten Spieler der Welt auf seiner Position zu werden."
Antonio Freeman hatte in seiner Karriere 61 Touchdowns erzielt und 1997 mit den Packers den Super Bowl gewonnen. Es sei "unglaublich", schwärmte sein Sohn, "einen erfolgreichen Vater zu haben, der mich begleiten und fördern kann, damit ich auf Momente wie diesen vorbereitet bin."
FIFA WM 2026
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in in den USA, Kanada und Mexiko.
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