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2. Bundesliga: Experte rechnet mit schnellem Abstieg von Osnabrück und Cottbus

Der VfL Osnabrück beim Jubel über den Titel in der 3. Liga
Der VfL Osnabrück beim Jubel über den Titel in der 3. LigaMICHAEL TITGEMEYER / GETTY IMAGES EUROPE / GETTY IMAGES VIA AFP

Zweitliga-Rekordtorschütze Simon Terodde sieht eine "erkennbare Kluft" zwischen der 2. Fußball-Bundesliga und der 3. Liga. Dies betonte der RTL/Sky-Experte während einer Presserunde der beiden Sender.

Seiner Meinung nach werden es die beiden Aufsteiger VfL Osnabrück und Energie Cottbus deshalb in der kommenden Saison schwer haben, den Klassenerhalt zu erreichen.

Bereits Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld hätten "letzte Saison lange gegen den Abstieg gespielt." Zuvor seien der SSV Ulm und Jahn Regensburg "sang- und klanglos abgestiegen. Und vor drei Jahren ist Osnabrück auch als 18. abgestiegen", begründete der 38-Jährige seine Einschätzung.

Terodde verfolgt das Geschehen in der 2. Liga genau
Terodde verfolgt das Geschehen in der 2. Liga genauJAN FROMME / FIRO SPORTPHOTO / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Beim VfL Osnabrück ist der ehemalige Torjäger auch in der kommenden Saison skeptisch: "Das wird ein Kampf über 34 Spieltage, aber am Ende wird es Osnabrück nicht packen", sagte Terodde.

Und was ist mit Cottbus?

Bei Mitaufsteiger Energie Cottbus sieht er ähnliche Herausforderungen, ist jedoch etwas optimistischer. "Die haben den großen Vorteil, dass keine Mannschaft gerne dorthin fährt" und Trainer Claus-Dieter Wollitz könne die Truppe "emotionalisieren".

Ist Wollitz das Ass im Ärmel bei Energie?
Ist Wollitz das Ass im Ärmel bei Energie?JENS NIERING / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

"Cottbus wird nicht absteigen" glaubt sein RTL/Sky-Expertenkollege Felix Kroos. Die Entwicklung des Teams sei "sehr positiv" und die Mannschaft werde den Klassenerhalt "souverän schaffen", so der 35-Jährige.

Zusätzlich zu den Aufsteigern nannten beide Experten die SpVgg Greuther Fürth als weiteren Abstiegskandidaten. "Fürth hätte es eigentlich schon letztes Jahr verdient gehabt, runterzugehen. Wenn man 68 Gegentore kassiert, hat man eigentlich nicht die Berechtigung, noch einmal in der 2. Liga zu spielen", sagte Terodde.