Blau-Weiß Linz steigt nach der 32. Runde in LigaZwa ab. Die Oberösterreicher verlieren zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Grazer AK klar mit 0:3 (0:1) und haben so im Abstiegsendspiel das Nachsehen.
Dabei verzeichneten die Gastgeber die erste gute Möglichkeit der Partie: Nach einem Freistoß kam Ronivaldo in Minute sechs zum Kopfball, setzte diesen jedoch knapp neben das Tor.
Kurz darauf gingen allerdings die Grazer in Führung. Seidl konnte einen weiten Abschlag in der eigenen Hälfte nicht kontrollieren, wodurch Lichtenberger an den Ball kam. Der GAK-Spieler fackelte nicht lange, zog aus rund 25 Metern ab und traf sehenswert über die Innenstange zum 1:0 (6.).
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Früher Rückschlag für Blau-Weiß
Der schnelle Gegentreffer brachte Blau-Weiß sichtlich aus dem Konzept. Die Grazer präsentierten sich bissiger und bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen. Linz-Goalie Mantl bewahrte seine Mannschaft mit starken Paraden gegen Harakate vor einem noch höheren Rückstand (38., 42.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatten Weissman und Reiter noch Chancen auf den Ausgleich, verfehlten das Ziel jedoch knapp (45.+5).
Auch nach dem Seitenwechsel erwischte der GAK den besseren Start. Olesen setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball im richtigen Moment zurück auf Hofleitner, der aus kurzer Distanz problemlos zum 2:0 einschob (52.).
Keine Antwort von Blau-Weiß
Als GAK-Keeper Stolz einen Treffer von Maranda mit einer starken Parade verhinderte (66.), wurde die Stimmung auf den Rängen hitziger. Aus dem Publikum flogen Bierbecher auf das Spielfeld, dabei wurde Verteidiger Pines im Gesicht getroffen.
Nach einer kurzen Unterbrechung lief die Begegnung weiter. In der Schlussphase sorgte Joker Maderner mit dem dritten Treffer endgültig für die Entscheidung (90.).

Ried vor Playoff-Duell mit WAC
Blau-Weiß beendet die Saison letztlich abgeschlagen mit 21 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der GAK verbesserte sich mit 27 Zählern noch auf Rang vier der Abstiegsgruppe und belegt damit insgesamt Platz zehn.
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Um Europa dürfen der SV Ried und der Wolfsberger AC spielen. Der Aufsteiger verlor zwar mit 0:2 beim SCR Altach, während der WAC gegen die WSG Tirol 2:0 siegte, genießt aber beim Playoff-Spiel wegen der besseren Bilanz im direkten Vergleich am Dienstag Heimrecht. Der SCR belegt durch den Sieg den neunten Tabellenplatz, Tirol wird mit 24 Punkten elfter.
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