Statt sich voller Tatendrang ins erste Formel-1-Rennen für Audi zu stürzen, blieb Hülkenberg nur die Rolle des Zuschauers. "Er war unglaublich motiviert, daher war es ein schwieriger Moment für ihn und das gesamte Team", sagte Teamchef Jonathan Wheatley.
Was genau vorgefallen ist, war zunächst unklar. Fakt sei, "dass wir technische Probleme entwickelt haben", berichtete Hülkenberg: "Es war etwas, das wir nicht auf die Schnelle beheben konnten."
Dies sei "frustrierend für das Team" und aus sportlicher Perspektive auch sehr ärgerlich, weil für Hülkenberg Punkte möglich gewesen wären. Das bewies sein Teamkollege Gabriel Bortoleto, der als Neunter zwei Zähler holte.
"Das ist positiv, ein großartiges Ergebnis und ein starker Start für Audis Formel-1-Ära. Und es hätte ein noch besserer Tag für das Team werden können", sagte Hülkenberg – wenn eben die Probleme nicht aufgetreten wären. So blieb dem 38-Jährigen nur die Feststellung, dass derlei Vorfälle eben "zum Racing dazugehören".
Weiter geht es in China
Von Australien macht sich die Formel 1 auf den Weg nach China, dort steht am kommenden Sonntag (8 Uhr MEZ) in Shanghai bereits das zweite Saisonrennen an. Für Hülkenberg birgt es die Chance auf Wiedergutmachung, und der Wissensvorsprung der Konkurrenz nach dem ersten Lauf unter dem neuen Reglement ist überschaubar.
In Shanghai wird zudem am Samstag (4 Uhr MEZ/beide Sky) der erste Sprint der Saison gefahren. "Im Racing geht es Schlag auf Schlag, also fokussieren wir uns jetzt auf kommende Woche", sagte Hülkenberg.
