Die Konkurrenz wirft dem Hersteller vor, die Verdichtung im Rennbetrieb auf 18:1 zu erhöhen und gleichzeitig den FIA-Grenzwert von 16:1 beim bislang durchgeführten statischen Test unter normalen Außentemperaturen einzuhalten. Der Kompromiss der FIA sieht nun Folgendes vor: Für die ersten Rennen ändert sich nichts, ab dem 1. Juni 2026 wird das Verdichtungsverhältnis dann sowohl im warmen als auch im kalten Zustand überwacht. Ab 2027 soll nur noch unter Betriebsbedingungen bei 130 Grad Celsius gemessen werden.
Neue Motorenzusammensetzung ab der neuen Formel-1-Saison
"Die Anpassungen des Technischen Reglements folgen auf die Vorsaison-Tests in Barcelona und Bahrain sowie auf umfangreiches Feedback von Fahrern und Teams", ließ die FIA wissen. Auch die Powerunit-Hersteller hätten in dieser Sache einstimmig votiert.
In der neuen Saison gilt ein völlig neues Reglement, das auch die Entwicklung neuer Hybrid-Antriebe mit deutlich höherem Elektroanteil erforderte. Der klassische Verbrennungsmotor darf nur noch gut 50 Prozent der Leistung beisteuern, der Rest wird über einen Generator erzeugt.
