BBL: Alba gegen Heidelberg gnadenlos – Schützenfest in Rostock

Moses Wood beim Zug vorbei an Marcel Kessen.
Moses Wood beim Zug vorbei an Marcel Kessen.ČTK / imago sportfotodienst / speedshot

Die MLP Academics Heidelberg haben beim Cheftrainer-Debüt von Carlo Finetti den sportlichen Turnaround in der Basketball-Bundesliga deutlich verpasst. Im Duell mit dem Zweitplatzierten Alba Berlin verlor der Vorletzte mit 54:87 (28:43). Die Berliner fanden nach zuletzt einer Liganiederlage und dem verlorenen Krimi im Pokalendspiel dagegen zurück in die Erfolgsspur.

Die von Alba-Coach Pedro Calles erwartete "besondere Herausforderung" gegen ein Team mit neuem Trainer blieb aus. Bereits im ersten Durchgang sorgten die Berliner für klare Verhältnisse. Mit 15 Punkten Vorsprung ging Alba in die Pause. Angeführt von Moses Wood, der mit 25 Punkten bester Werfer war, ließen die Gäste auch in der Folge keine Zweifel aufkommen.

Zum Match-Center: Heidelberg vs. Berlin

Auch mit dem bisherigen Assistenztrainer Finetti als Headcoach verlängerte sich damit die Heidelberger Negativbilanz mit nunmehr vier Niederlagen in Serie. Immerhin: Weil Schlusslicht Löwen Braunschweig beim frischgebackenen Pokalsieger Bamberg Baskets die Sensation beim 81:88 (44:32) verpasste, bleiben die Academics auf Rang 17.

Würzburg springt auf Platz 3

Auf den dritten Platz verbesserten sich die Würzburg Baskets mit dem 81:69 (39:34) gegen die Niners Chemnitz. Auch ratiopharm Ulm setzte sich gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 93:76 (54:39) durch. Die Gladiators Trier verloren dagegen 103:118 (43:61) bei den Rostock Seawolves.

Im Kampf um die Play-In-Plätze haben die Baskets Oldenburg und die Skyliners Frankfurt den Druck hochgehalten. Die weiterhin elftplatzierten Baskets, Teilnehmer des Top-Four-Turniers um den Pokal, siegten dank einer Leistungssteigerung nach der Pause mit 98:94 (50:48) gegen die Baskets Bonn. Die Skyliners gewannen bei den Syntainics MBC mit 96:83 (53:39) und rangieren weiter auf Platz zwölf.