Vor 5198 Fans verschlief das Heimteam von Ty Harrelson gegen den zuletzt stark verbesserten MBC das erste Viertel. Angeführt von den Deutschen Nelson Weidemann und Christian Sengfelder, mit jeweils 19 Punkten die besten Werfer ihrer Mannschaft, drehten die Hausherren den Rückstand noch vor der Pause und ließen ein Offensivspektakel folgen.
Die Telekom Baskets Bonn können bei einem Spiel weniger am Donnerstag jedoch wieder an den punktgleichen Ulmern (32) vorbeiziehen. Der MBC aus Weißenfels hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.
Match-Center: Ratiopharm Ulm vs. Mitteldeutscher BC
Braunschweig scheitert an Rostock
Zuvor hatte Aufsteiger Gladiators Trier den direkten Playoff-Konkurrenten Würzburg Baskets mit 102:90 (45:39) geschlagen. 17 Dreier der Gladiators machten den Unterschied. Zuletzt wurde die Überraschungsmannschaft nach zwei Niederlagen in Folge durchgereicht, nun steht Trier weiter auf Rang acht, hat aber genauso viel Punkte (30) wie der Siebte Würzburg.
Die Riesen Ludwigsburg (ebenfalls 30) profitierten von dem Patzer der Würzburger und schoben sich auf Rang sechs vor. Ludwigsburg gewann mit 87:79 (47:40) gegen die Chemnitz 99ers.
Der Tabellenletzte Löwen Braunschweig verlor mit 78:98 (24:51) bei den Rostock Seawolves. Bei noch acht ausstehenden Spieltagen haben die Löwen zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Im Duell der Tabellennachbarn triumphierten die Towers Hamburg mit 96:77 (58:35) bei Pokalhalbfinalist EWE Baskets Oldenburg.
