New York Knicks 103:87 Sacramento Kings
Schröder erwischte einen schlechten Abend. Der 32-Jährige kam lediglich auf vier Punkte, nur einer seiner acht Versuche aus dem Feld traf das Ziel, seine drei Drei-Punkte-Würfe schlugen fehl. Der deutsche Center Ariel Hukporti kam für New York, das nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase den dritten Sieg nacheinander feierte, nicht zum Einsatz.
Nach einem ausgeglichenen Spiel über drei Viertel (72:72) entfesselten die Knickerbockers im Schlussabschnitt eine 31:15-Offensive. Jalen Brunson (28 Pkt) führte die Angriffe an, unterstützt von Mikal Bridges (18 Pkt) und Karl-Anthony Towns (17 Pkt, 11 Reb).
Für Kings-Trainer Mike Brown war es eine bittere Niederlage gegen sein altes Team, das ihn vor nicht allzu langer Zeit entlassen hatte. DeMar DeRozan (34 Pkt) traf hochkarätig, konnte die nächste Niederlage für Sacramento aber nicht verhindern, auch weil das Team katastrophale 5 von 30 Dreiern traf.
Oklahoma City Thunder 104:95 New Orleans Pelicans
Meister Oklahoma City Thunder gelang nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge die Wende. Gegen die New Orleans Pelicans setzte sich der Titelverteidiger ohne den an der Wade verletzten deutschen Center Isaiah Hartenstein mit 104:95 durch.
Beim Heimsieg glänzte vor allem die Defensive um Chet Holmgren, der 20 Punkte, 14 Rebounds und fünf Blocks beisteuerte. Superstar Shai Gilgeous-Alexander (29 Pkt) hielt mit mindestens 20 Punkten im 118. Spiel in Folge seine bemerkenswerte Serie am Leben.
Die Pelicans, angeführt von Zion Williamson (21 Pkt, 11 Reb), konnten eine späte Aufholjagd nicht zu Ende führen. Die Partie wurde in den Schlusssekunden durch eine hitzige Konfrontation zwischen Jeremiah Fears und Lu Dort überschattet, die eine Massenkonfrontation beider Teams nach sich zog.
Washington Wizards 115:111 Portland Trail Blazers
Alex Sarr feierte unterdessen einen Sahnetag und beendete die Neun-Niederlagen-Serie der Washington Wizards. Der 2,16-Meter-Riese erzielte 29 Punkte, holte 12 Rebounds und blockte sechs Würfe beim knappen 115:111-Erfolg gegen die Portland Trail Blazers. Es war Washingtons erster Heimsieg gegen Portland seit 2017.
Trotz eines gewaltigen 69:46-Reboundvorteils und 31 Punkten von Shaedon Sharpe verlor Portland, auch wegen schwacher 13/23-Freiwurfquote. Das spannende Finale wurde entschieden, als Sharpe seinen Ausgleichsversuch 20,5 Sekunden vor Schluss verfehlte und Kyshawn George einen wichtigen Freiwurf für Washington traf.
Philadelphia 76ers 139:122 Milwaukee Bucks
Mit zurückgekehrter Feuerkraft fegten die Philadelphia 76ers die angeschlagenen Milwaukee Bucks mit 139:122 vom Parkett. Joel Embiid (29 Pkt, 18 im 1. Viertel) und Paul George (32 Pkt, 9/15 Dreier) kehrten nach Verletzungspausen zurück und verhalfen ihrem Team zu neuer Stärke, nachdem man zuvor in Charlotte eine Blamage erlebt hatte.
Tyrese Maxey steuerte 22 Punkte bei. Die Bucks, die ohne den verletzten Superstar Giannis Antetokounmpo auskommen mussten, kassierten ihre dritte Niederlage in Folge. Myles Turner (31 Pkt) war der beste Werfer der Gäste, konnte die Defensivschwäche seines Teams aber nicht kompensieren.
Denver Nuggets 107:109 Detroit Pistons
Die Detroit Pistons behielten in atemberaubenden Schlusssekunden in Denver die Nerven und sicherten sich einen wertvollen 109:107-Auswärtssieg. Angeführt von Cade Cunningham und Tobias Harris (je 22 Pkt) kontrollierten sie lange das Spiel und überstanden einen späten 9:0-Lauf der Nuggets.
Den dramatischen Höhepunkt bildete Jamal Murray an der Freiwurflinie: 0,7 Sekunden vor Schluss hatte er drei Versuche zum Ausgleich, traf jedoch nur den ersten. Der absichtliche Fehlwurf des dritten Versuchs ging am Ende nicht auf und brachte den Pistons den Sieg. Denver musste ohne Nikola Jokic und weitere Stammspieler antreten.
Phoenix Suns 106:102 Brooklyn Nets
Die Phoenix Suns setzten sich in einem nervenaufreibendes Duell gegen die Brooklyn Nets mit 106:102 durch. Die Nets, geführt von Michael Porter Jr. (36 Pkt), kämpften sich nach einem 12-Punkte-Rückstand zurück und machten das Spiel im letzten Viertel spannend. Letztlich fehlten ihnen jedoch die entscheidenden Spielzüge in der Schlussphase.
Rookie Egor Demin (15 Pkt) zeigte im Finale gute Ansätze bei Brooklyn. Für die Suns war Center Mark Williams mit 27 Punkten bei einer Feldwurfquote von 57% der effektivste Spieler. Für die Nets war es die sechste Niederlage in Folge.
Utah Jazz 103:115 Los Angeles Clippers
Die Los Angeles Clippers setzen ihre beeindruckende Erfolgsserie fort und feierten ihren neunten Sieg in den letzten zehn Spielen mit einem klaren 111:99-Erfolg bei den Utah Jazz. Kawhi Leonard (21 Pkt) führte die Offensive an und erzielte damit in seinem 25. Spiel in Folge mindestens 20 Punkte – eine Leistung, die ihn in eine exklusive Franchise-Riege mit Spielern wie Blake Griffin stellt. James Harden steuerte ein Double-Double mit 16 Punkten und 10 Assists bei.
Die Wende brachte das dritte Viertel, in dem die Clippers mit einer aggressiven Verteidigung das Spiel an sich rissen. Kris Dunn (14 Pkt, 5 Steals) war dabei der entscheidende Impulsgeber und initiierte mit seinen Balleroberungen einen 10:2-Lauf, der die Führung auf 73:61 ausbaute. Fortan ließen die Clippers den Jazz nicht mehr an sich heran.
Utah, das stark geschwächt ohne seine beiden besten Spielmacher Jusuf Nurkic und Keyonte George antreten musste, verzeichnete 17 Ballverluste, die den Gästen 23 Punkte einbrachten. Lauri Markkanen kehrte nach sieben Spielen Pause zurück, kam aber über 19 Punkte bei schwacher 5/15-Wurfquote nicht hinaus. Für die Jazz war es das siebte Niederlage in acht Spielen.
