NBA: Unauffälliger Hukporti verliert mit Knicks – Curry eskaliert im dritten Viertel

Stephen Curry von Golden State beim Sieg der Warriors gegen die Utah Jazz
Stephen Curry von Golden State beim Sieg der Warriors gegen die Utah JazzTAYFUN COSKUN / ANADOLU VIA AFP

Der deutsche NBA-Profi Ariel Hukporti hat den Schwung seines Karrierebestwerts nicht in die nächste Partie transportieren können. Beim 119:130 der New York Knicks gegen die Philadelphia 76ers blieb der Center in nur rund viereinhalb Minuten Spielzeit unauffällig. Einen Tag zuvor hatte der 23-Jährige mit 16 Rebounds gegen die Atlanta Hawks geglänzt - diesmal wurde er von Headcoach Mike Brown kaum eingesetzt.

New York Knicks 119:130 Philadelphia 76ers

Die 76ers hingegen zeigten eine starke Offensivleistung: Tyrese Maxey (36 Punkte) und Joel Embiid (26 P, 10 R) bildeten ein verheerendes Duo, unterstützt von VJ Edgecombe (26 P).

Die Knicks um Jalen Brunson (31 P) und den zurückgekehrten Karl-Anthony Towns (23 P, 14 R) konnten zwar mehrfach Läufe starten, die Gäste gaben die Kontrolle aber nie ganz aus der Hand und sicherten sich ihren zweiten Sieg in New York in dieser Saison.

Golden State Warriors 123:114 Utah Jazz

Starspieler Stephen Curry (31 Punkte) führte die Golden State Warriors bei seinem Comeback derweil zu einem 123:114-Heimsieg gegen die Utah Jazz. Nach einer schwachen ersten Hälfte mit nur neun Punkten spielte der Guard, der zuletzt ein Spiel aufgrund einer Verstauchung im linken Sprunggelenk verpasst hatte, im dritten Viertel mit 20 Zählern groß auf und drehte die Partie. 

Nach der deutlichen Niederlage am Vortag reagierten die Kalifornier mit einem verdienten Erfolg. Die Jazz um Lauri Markkanen (35 P) verloren zum siebten Mal in neun Spielen. Bei den Warriors sorgte Draymond Green erneut für Negativschlagzeilen, als er nach zwei technischen Fouls in der ersten Hälfte des Feldes verwiesen wurde.

Los Angeles Clippers 115:146 Boston Celtics

Die Boston Celtics beendeten unterdessen die Serie der Los Angeles Clippers von sechs Siegen in Folge, Jaylen Brown überragte beim 146:115-Erfolg in Kalifornien mit 50 Punkten, unterstützt von Derrick White (29 P).

Für die Clippers, die auch Derrick Jones (Knie) verletzt verloren, reichten die 22 Punkte von Kawhi Leonard und John Collins bei weitem nicht aus.

San Antonio Spurs 110:115 Portland Trail Blazers

Die San Antonio Spurs kassierten ohne ihren Superstar Victor Wembanyama zudem eine 110:115-Niederlage gegen die Portland Trail Blazers. Der Franzose fehlte wegen Kniebeschwerden, die er sich beim Sieg über die Knicks am vergangenen Mittwoch zugezogen hatte. Ein MRT brachte Entwarnung, dennoch verzichtete Coach Mitch Johnson auf einen Einsatz.

Es war bereits Wembanyamas 14. Spielpause in dieser Saison - bei mehr als 17 verpassten Partien ist er nicht mehr für individuelle NBA-Auszeichnungen berechtigt. Der Center, der am Sonntag seinen 22. Geburtstag feiert, legt in dieser Spielzeit bislang 24,3 Punkte, 11,7 Rebounds und 2,9 Blocks im Schnitt auf.

Miami Heat 115:125 Minnesota Timberwolves

Anthony Edwards führte mit 33 Punkten die Minnesota Timberwolves zu einem wichtigen 125:115-Auswärtssieg bei den Miami Heat, die damit ihre Vier-Spiege-Siegesserie verloren. Entscheidend war eine 19:4-Offensive zu Beginn des letzten Viertels, die eine knappe Führung auf 19 Punkte ausbaute.

Naz Reid (29 Punkte, 20 nach der Pause) und Rudy Gobert (13 P, 12 R) waren weitere Stützen. Für die Heat, die bereits früh Norman Powell (21 P) und später Jaime Jaquez Jr. (Knöchel) verletzungsbedingt verloren, war die Nacht defensiv unbefriedigend.

Toronto Raptors 134:117 Atlanta Hawks

Die Toronto Raptors starteten mit einem vernichtenden 16:0-Lauf ins letzte Viertel und zogen davon, um die Atlanta Hawks mit 134:117 zu besiegen. RJ Barrett (29 Punkte) und Brandon Ingram (29 P, 9 R) waren die Topscorer, während Scottie Barnes 20 Zähler beisteuerte.

Für die Hawks, die defensiv nicht an ihre Leistung vom Vortag anknüpfen konnten, glänzten Nickeil Alexander-Walker (31 P) und Jalen Johnson (30 P). Atlanta kassierte in seinen letzten zehn Niederlagen stets mindestens 125 Punkte.

Chicago Bulls 99:112 Charlotte Hornets

Die Charlotte Hornets drehten ein 15-Punkte-Defizit nach einem starken dritten Viertel (32:17) und sicherten sich einen 112:99-Sieg gegen die Chicago Bulls. Miles Bridges (26 Punkte, 14 Rebounds) und Brandon Miller (22 P) führten das Team an.

Die Bulls um Nikola Vucevic (28 P, 8 A, 7 R) verloren nicht nur das Spiel, sondern möglicherweise auch Jalen Smith, der nach einer Kollision auf eine Gehirnerschütterung untersucht wird.

Dallas Mavericks 110:104 Houston Rockets

Die Dallas Mavericks beendeten ihre längste Niederlagenserie der Saison (4 Spiele) mit einem 110:104-Erfolg über die Houston Rockets. Anthony Davis (26 P, 12 R) und Max Christie (24 P, 4/6 Dreier) waren die entscheidenden Akteure.

Die Rockets um Kevin Durant (34 P) verloren früh Center Alperen Sengun (Knöchel) und hatten trotz 17 Offensivrebounds große Wurfprobleme (38,7 % Trefferquote).