Für Michigan ist es der erste Titel seit 1989. Das Team war mit einer Bilanz von 37:3-Siegen in die Playoffs eingezogen. UConn tat sich im Stadion der NFL-Franchise Indianapolis Colts vor 70.720 Fans vor allem in der Offensive schwer, vergab 13 aufeinanderfolgende Versuche für drei Punkte. Da jedoch auch Michigan reichlich Würfe verfehlte, blieb es lange spannend. Michigans Guard Elliot Cadeau war mit 19 Punkten der beste Werfer.
Match-Center: Michigan vs. UConn
In einer Reihe mit den großen Namen
Von den vier Deutschen im Final Four standen drei im Endspiel. Vor allem Ivan Kharchenkov hatte im Fokus gestanden. Für den Teenager, der im Vorjahr vom deutschen Meister Bayern München zu den Arizona Wildcats gewechselt war, war im Halbfinale gegen Michigan Endstation.
Im Finale sammelte nur Reibe Spielzeit, der 19-Jährige spielte fünf Minuten. Sein Teamkollege Koroma und der Oberhausener Kordel vom Siegerteam Michigan kamen wie zuletzt nicht zum Einsatz.
Zuletzt gewann Weltmeister Niels Giffey vor zwölf Jahren an der Seite seines deutschen Mitspielers Leon Tolksdorf mit UConn den Meistertitel, den Giffey zuvor bereits 2011 gemeinsam mit Enosch Wolf geholt hatte. Weitere deutsche College-Champions sind der 1993er-Europameister und spätere Bundestrainer Henrik Rödl (North Carolina Tar Heels/1993), Christian Ast (Duke Blue Devils/1991 und 1992) und Magnus Pelkowski (Indiana Hoosiers/1987). Der heutige NBA-Profi und WM-Champion Moritz Wagner hatte 2018 mit Michigan das Finale erreicht, dies jedoch verloren.
