Dies habe der 61-jährige Kanadier bereits Anfang des Monats im kleinen Kreis mitgeteilt. Montagliani hatte sich bislang öffentlich nie konkret zu einer Kandidatur als Weltverbandspräsident geäußert.
Damit scheint der Weg für Infantino etwas mehr als einen Monat vor der Nominierungsfrist am 18. November frei. Aleksander Ceferin hatte eine Kandidatur ausgeschlossen, der Slowene strebt eine vierte Amtszeit als UEFA-Präsident an. Auch der Katarer Nasser Al-Khelaifi steht nicht zur Verfügung. Salman bin Ibrahim Al Khalifa, Präsident der asiatischen Konföderation (AFC), wurde ebenfalls genannt, näherte sich Infantino aber in dieser Woche offenbar an.
Der Schweizer erfuhr am Donnerstag zudem bei der Konferenz des Kontinentalverbands CAF auf Kap Verde abermals die "einstimmige und uneingeschränkte" Unterstützung der 54 afrikanischen Mitgliedsverbände.
Der 56-jährige Infantino hatte nach seinem gescheiterten Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, im Sommer scheinbar noch vor dem Ende seiner Präsidentschaft gestanden. Zuletzt holte er sich schrittweise Unterstützung zurück.
