Beim IIHF-Kongress auf Teneriffa entscheidet sich am Freitag, ob Reindl nach seinem Scheitern vor fünf Jahren diesmal die meisten Stimmen erhält. Der 71-Jährige hat acht Gegenkandidaten, der prominenteste ist der ehemalige tschechoslowakische und tschechische Nationaltorwart Petr Briza. 2021 war Luc Tardif gewählt worden, der Franzose tritt nicht mehr an.
Dass Reindl es noch einmal versucht, hat Sturm "nicht überrascht. Der Franz ist in einer super Kondition, ist auch immer sportlich unterwegs und er fühlt sich ja immer noch fit." Das Amt traue er dem früheren Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) "immer noch zu. Das wäre natürlich auch ein Traum für ihn." Als das Nationalteam bei den Olympischen Spielen 2018 unter Sturms Regie sensationell Silber holte, war Reindl noch DEB-Boss.
Sollte Reindl sich durchsetzen, wäre er der zweite deutsche IIHF-Präsident nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994).
