PDC Q-School: Deutsches Sextett um WM-Teilnehmer Merk in die Final Stage

Aktualisiert
Arno Merk bei der Darts-WM 2026.
Arno Merk bei der Darts-WM 2026.PDC

Am ersten Tag der PDC Q-School 2026 haben sich gleich sechs deutsche Spieler den Einzug in die Final Stage sichern können. Ganz vorne mit dabei: WM-Teilnehmer Arno Merk.

Merk spielte im Dezember seine erste Darts-WM und schaffte es mit Siegen über Kim Huybrechts und Peter Wright bis in die 3. Runde. Dort war Michael van Gerwen schließlich nicht zu schlagen. Am Montag hat der 33-Jährige aus Peine nun einen ersten Schritt in Richtung dauerhafter Teilnahme an PDC-Events getätigt. Mit fünf Siegen spielte er sich unter die besten 16 Spieler des Tages und steht damit direkt in der Final Stage.

Dies gelang auch Pascal Rupprecht und Daniel Klose, die ihre Tourkarte beide nach der Saison 2024 abgeben mussten und nicht zurückgewinnen konnten. Auch der 25-jährige Marvin Kraft und der erst 18-jährige Florian Preis stehen nach fünf Siegen in der nächsten Phase. Paul Krohne komplettiert das Sextett, will aber nicht in der Final Stage um die Tourkarte mitspielen. Durch die Teilnahme an der Q-School darf er aber im kommenden Jahr Challenge Tour spielen.

Komplettiert werden die 16 Sieger des ersten Q-School-Tages von Danny Blom, WDF-Weltmeister Jimmy van Schie, Filip Bereza, WM-Teilnehmer Teemu Harju, Patrick Maat, Stefan Dees, Danny Jansen, Benjamin Pratnemer, Simon Teysen und Romeo Grbavac.

In der Final Stage warten mit Michael Unterbuchner (Gute Leistungen auf der Challenge Tour) und Jannis Barkhausen (Gute Leistungen auf der Development Tour) bereits zwei Deutsche.

Auch Florian Hempel wäre nach dem Verlust seiner Tourkarte vorqualifiziert gewesen, gab am Montagabend aber bekannt, dass er sich nicht um eine solche bemühen werde. "Die letzten Jahre waren intensiv – viel unterwegs, wenig Pausen, ständig der nächste Termin und die nächste Reise im Kopf", schrieb der Kölner auf Instagram und ergänzte, dass "die Batterien einfach leer sind." Über die PDC Europe NextGen und der Super League will er aber zur Darts-WM 2027.

UK Q-School: Beaton und Henderson knapp geschlagen

Abgetrennt vom Rest Europas spielen das Vereinigte Königreich und Irland weitere Tourkarten aus. Der wohl namhafteste Qualifikant ist am Montag der WDF-Weltmeister von 2024, Shane McGuirk. Dazu kommen Derek Coulson, Arron Monk, Llew Bevan, Jamie Chaplin, Robbie Martin, Tom Lonsdale, Martin Grearson, Tom Sykes, James Welding, Danny Goddard, Tommy Lishman, Jamie Hughes, Simon Stevenson, Lewis Pride und Shaun Fox.

Zwei große Namen des Darts-Sports verpassten den direkten Einzug in Final Stage. Sowohl Steve Beaton als auch John Henderson verloren ihr fünftes Match und müssen in den nächsten Tagen weiter antreten, um sich direkt oder über die Rangliste zu qualifizieren. Der dreimalige Weltmeister John Part (BDO 1994, PDC 2003 und 2008) verlor nach einem Auftaktsieg in Runde 2. Kevin Painter, WM-Finalist von 2004, stieg in dieser erst ein und verlor dort direkt.

Am Dienstag und Mittwoch folgen zwei weitere Chancen für die Spieler, sich in Milton Keynes und Kalka für die Final Stage zu qualifizieren. An dieser nehmen pro Veranstaltungsort 128 Spieler teil. Von Donnerstag bis Sonntag können sich dann zwei Spieler pro Tag eine Tourkarte sichern. Die restlichen Tourkarten werden an die besten Spieler der Final-Stage-Rangliste vergeben.