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Clayton gewinnt die Swiss Darts Trophy – Finalsieg gegen Humphries

Jonny Clayton
Jonny ClaytonPDC Europe/Sebastian Doppstadt

Jonny Clayton hat seinen ersten European-Tour-Titel des Jahres eingefahren. Der Weltranglistensechste besiegte im Finale der Swiss Darts Trophy Luke Humphries mit 8:4.

Für Clayton ist es der vierte European-Tour-Titel seiner Karriere, nachdem er zweimal die Austrian Darts Open (2018, 2023) und zuletzt 2025 die Dutch Darts Championship gewinnen konnte. Im März verlor er das Finale der Belgian Darts Open – gegen Humphries. Es ist erst der zweite Titel in diesem Jahr für den Waliser, der im August das New Zealand Masters für sich entschied.

Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Luke Humphries

Das Match kam lange ohne Break aus, sorgte aber dennoch für Höhepunkte. So checkte Clayton im ersten Leg 118 Rest, nachdem Humphries bei 164 Rest das Bullseye verpasst hatte. Im fünften Leg arbeitete "Cool Hand Luke" am Neundarter, stand nach sechs Darts bei 141 Rest, brachte es aber nicht zu Ende – und kam auch nicht mehr ans Oche, da der anwerfende Clayton das Leg bei 46 Rest beendete.

Im zehnten Leg dann das überfällige Break: Da Humphries erneut 164 Rest auf dem Bullseye verpasst hat, konnte "The Ferret" 26 Rest zum 6:4 checken. Zwei Legs später folgte dann auch noch das Break zum 8:4-Endstand.

Deutsche erneut nicht im Finaltag

Erneut schaffte kein Deutscher den Sprung in den Finaltag. Niko Springer zeigte sich in seinem Auftaktmatch schwach, profitierte gegen Host Nation Qualifier Roman Wellinger aber davon, dass dieser kein PDC-Niveau hatte. So reichte ein Average von 76,92 gegen die 71,46 des Schweizers zum 6:1-Sieg. Gegen WM-Finalist Gian van Veen gab es zwar eine Leistungssteigerung bis hoch zu einem Average von 92,59, jedoch traf er kein Doppel und verlor 0:6.

Martin Schindler, der das Turnier 2024 noch gewann, musste als Topspieler der World Rankings erst in der 2. Runde einsteigen, verlor dort aber mit 4:6 gegen Tom Bissell. Ein Average von 91,22 ist bestenfalls in Ordnung, doch mit 11 Fehlwürfen und nur 27 % auf die Doppel machte er sich das Spiel selbst schwer.

Für Aufregung sorgte Mensur Suljovic. Der Wahl-Wiener überzeugte mit seinen Leistungen, die ihn bis ins Halbfinale brachten, wo er Humphries 4:7 unterlag. In Erinnerung bleiben jedoch seine Auftritte am Sonntagnachmittag und im anschließenden Viertelfinale am Abend. "The Gentle" heizte das Publikum beim 6:5 gegen Gegner Ross Smith auf und reagierte auf Kritik mit Unverständnis.

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