Humphries gewinnt Belgian Darts Open – Claytons Aufholjagd wird nicht belohnt

Luke Humphries feiert.
Luke Humphries feiert.PDC Europe/Jenny Segers

Luke Humphries hat bei seiner zweiten Finalteilnahme das erste Mal die Belgian Darts Open gewonnen. Im Finale von Wieze besiegte der Weltmeister von 2024 den formstarken Jonny Clayton mit 8:6.

Schon 2023 schaffte es Humphries ins Finale der Belgian Darts Open, verlor damals aber mit 6:8 gegen Michael van Gerwen. Insgesamt ist es der neunte European-Tour-Titel in der Karriere von "Cool Hand Luke".

Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Luke Humphries

Von Anfang an war Humphries der bessere Spieler. Im ersten Leg verpasste er noch die Doppel-4 zum frühen Break, sodass Clayton seinen Anwurf durchbrachte. Im Anschluss spielte aber erstmal nur noch der Engländer. Mit Finishes von unter anderem 142 und 130 stellte der Weltranglistenzweite auf 6:2.

Als Humphries 132 Rest nicht checken konnte, sicherte sich Clayton die 126 zum Rebreak. "Cool Hand Luke" verlor den Faden und ließ immer wieder Match-Darts aus. So kam der Waliser bis auf 6:7 heran, konnte sich im 14. Leg aber nicht ein weiteres Mal auf sein Glück verlassen und Humphries beendete die Partie.

Deutsches Trio enttäuscht

Für die deutschen Spieler lief das Wochenende enttäuschend. Martin Schindler schaffte es in Achtelfinale, verlor dort aber mit 5:6 gegen Host Nation Qualifier und WDF-Weltmeister von 2023, Andy Baetens. Niko Springer (3:6 vs. Kim Huybrechts) und Lukas Wenig (3:6 vs. Dirk van Duijvenbode) scheiterten bereits in der 1. Runde.