Doch es war in der Sachsen-Arena heute kein van Gerwen, van Veen oder Nijman, die heute im Finale standen, sondern Ross Smith und Ryan Searle. Vor allem Smith spielte sensationell, konnte im Halbfinale trotz eines guten Tages des Schotten, auch Cameron Menzies mit 7:0 abfertigen.
Im Finale traf also der 12. auf den 15. der Weltrangliste, Ryan Searle war dabei Favorit, in den letzten drei Duellen konnte er jeweils gegen Ross Smith gewinnen.
Match-Center: Ryan Searle vs. Ross Smith
Double-Trouble im Endspiel
Den besseren Start im Endspiel erwischte aber "The Smudger", Smith führte bei durchschnittlichem Niveau der Partie zu Beginn schnell mit 3:1. Über den Lauf des Finales machte sich der Druck immer mehr bemerkbar, bei 5:3 für Smith lag der Average knapp unter der 90er Marke - die Checkouts waren ein riesiges Problem, während Smith im Halbfinale hier noch 63,64 Prozent rausnahm.
Searle schien jedoch, wie so oft in großen Spielen, einfach zu ungenau zu werden, lag bei der Checkoutquote schlussendlich sogar unter 20 (18,75) Prozent, wodurch Smith am Ende mit 8:3 triumphieren und den Titel in Riesa sichern konnte.
