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Revanche für 2022: Clayton gewinnt das New Zealand Darts Masters

Jonny Clayton gewinnt seinen zweiten World-Series-Titel
Jonny Clayton gewinnt seinen zweiten World-Series-TitelStephen Parker / www.photosport.nz via PDC

Jonny Clayton hat zum zweiten Mal in seiner Karriere ein Turnier der World Series of Darts gewonnen. Im rein walisischen Finale des New Zealand Darts Masters setzte sich "The Ferret" mit 8:4 gegen Gerwyn Price durch.

Clayton gewann seinen zuvor einzigen Titel der World Series of Darts ebenfalls Down Under, jedoch in Australien. 2022 krönte sich der Waliser zum Sieger des New South Wales Masters. Im selben Jahr stand er bei seinem ersten und einzigen Auftritt bei New Zealand Darts Masters im Finale, verlor dieses aber – gegen Price.

Zum Match-Center: Jonny Clayton vs. Gerwyn Price

In Auckland spielte Clayton das Finale von vorne weg und sicherte sich bereits im ersten Anwurf-Leg von Price das Break zum 2:0 und bestätigte dieses mit einem 158er-Checkout. Es folgten weitere Breaks zum 5:1 und 7:1. Während sich "The Ferret" auf die Doppel zielsicher zeigte, verpasste Price zu häufig. Ausgerechnet als "The Ferret" zum Sieg anwarf, verließ ihn seine Genauigkeit aber.

Price verkürzte noch einmal und drohte, nach zwei Rebreaks zum 7:4 neues Momentum in die Partie zu bringen. Im zwölften Leg dann aber die Entscheidung, als Clayton mit 124 das nächste Ton-plus-Finish checkte.

Australisches Duo überrascht

Für Überraschungen sorgten am Wochenende zwei Australier: Raymond Smith und Adam Leek. Auf der World Series sind lokale Repräsentanten generell in der Außenseiterrolle, doch beide Spieler schafften es, sich in den Finaltag zu spielen.

Den Anfang machte Leek, der als einziger der australisch-neuseeländischen Auswahl eine Tourkarte besitzt. Im zweiten Spiel des Freitags besiegte der exzentrische Mann aus Adelaide mit dem Lauch auf dem Trikot (Leek ist das englische Wort für Lauch) Ross Smith mit 6:5. Der favorisierte Engländer verpasste im Decider sechs Matchdarts und musste anschließend zusehen, wie Leek die Doppel-20 traf.

Im letzten Match des Tages dann die nächste, erstaunlich deutliche Überraschung. Raymond Smith, der 2022 schon einmal im WM-Achtelfinale stand, aber nie eine Tourkarte besaß, schlug Stephen Bunting mit 6:2. Zwar spielte "The Bullet" mit einem Average von 99,30 kein schlechtes Spiel, traf aber nur 25 Prozent seiner Doppel. Smith hingegen traf bei einem nur minimal besseren Average 85,71 Prozent (6/7) seiner Doppel.

Am Samstag spielten die beiden australischen Überraschungssieger dann ausgerechnet gegeneinander. Smith gewann das Viertelfinale mit 6:3, ehe im Halbfinale gegen Price mit 2:7 Schluss war.