Van Veen und Wade fielen beide nicht mit dem höchsten Average auf, doch beide Spieler überzeugten auf die Doppel. Besonders der siegreiche "Giant" war mit 55,17 Prozent weit überdurchschnittlich auf den äußeren Ring.
Zum Match-Center: Gian van Veen vs. James Wade
Über weite Strecken konnste sich niemand absetzen. Van Veen legte erstmals mit einem Break zum 4:2 vor, welches Wade sofort ausgleichen konnte. Im zehnten Leg schafften es dann ausnahmsweise mal keiner, sein Doppel zu treffen – bis van Veen doch noch traf und auf 6:4 stellte.
Wade arbeitete am Rebreak, aber immer wieder ließ er in den wichtigen Momenten auf die Doppel aus. Dabei kann sich "The Machine" auch noch glücklich schätzen, dass er nicht früher das nächste Break kassiert, bevor sein Gegner zum 11:7 breakte.
Der Engländer stemmte sich in der Folge aber noch einmal gegen die Niederlage, begann seine Chancen zu nutzen und inklusive eines 121er-Checkouts stellte er von 7:11 auf 11:11. Auch van Veen checkte mehrfach hoch, so auch 118 zum 14:12, welches Wade mit einer weiteren 121 egalisierte. Als der diesjährige WM-Finalist dann erneut breakte, verließ dem World-Matchplay-Sieger von 2007 das Scoring, sodass van Veen ohne großen Druck 40 Rest zum Match checken konnte.
Price zum zweiten Mal im Halbfinale
Price hat sieben Major-Titel gewonnen, war Weltmeister – steht aber erst zum zweiten Mal nach 2022 im Halbfinale eines World Matchplays. In der Runde der letzten Acht besiegte der Waliser "Smudger" Ross Smith mit 16:12. Dabei konnte er sich auf sein starkes Scoring verlassen, das ihm einen Average von 102,78 einbrachte. Auch die Doppelquote von 45,71 Prozent war überdurchschnittlich gut.
Zum Match-Center: Ross Smith vs. Gerwyn Price

In der Anfangsphase waren beide Spieler perfekt auf die Triple-20 ausgerichtet. In den ersten vier Legs gelang sowohl Price als auch Smith die perfekte Aufnahme. Als das Scoring im fünften Leg dann etwas nachließ, fiel auch das erste Break zugunsten des "Icemans".
In der Folge konnte Price Smith gut auf Abstand halten und erlaubt dem Engländer nahezu keine Darts zum Rebreak. Unruhe kam nach 15 Legs in die Partie, als die beiden guten Doppelspieler – auch Smith traf 44,44 Prozent – zahlreiche Chancen ausließen. Price erhöhte auf zwei Breaks Vorsprung, Smith verkürzte, Price erhöhte – 10:7.
Der Weltmeister von 2021 verpasste es, das Spiel mit einem weiteren Break zu entscheiden und ließ stattdessen den "Smudger" zurück in die Partie kommen. Smith gelangen zwei Rebreaks bis hin zum 12:12 – ehe Price wieder einen Gang zulegte, zwei weitere Breaks einfuhr und mit vier Legs am Stück einen Sieg feierte.
