Für van Veen ist es das schlechteste Abschneiden bei der UK Open seit seinem Debüt 2023. Damals schied der "Giant" in der 3. Runde aus. Für Cross, der zuletzt eine sportlich schwierige Zeit durchmachte, ist es ein Ausrufezeichen. In einem engen und hochklassigen Match machten die Details den Unterschied. Beide Spieler kamen im Average auf gut 101 und trafen zudem rund 40 Prozent ihrer Doppel.
Zum Match-Center: Rob Cross vs. Gian van Veen
Bitter lief das Turnier auch für Dimitri Van den Bergh. Der Belgier gewann das Turnier 2024 und musste dieses Preisgeld in den World Rankings verteidigen. Durch die 4:10-Niederlage gegen Danny Noppert, der das Match mit einem Neun-Darter beendete, verliert Van den Bergh die 110 Tausend Pfund und kann sich nur 3 Tausend verdienen. In der Weltrangliste steht er statt Platz 26 nun bestenfalls auf Platz 37.
Dem Modus, in dem Topspieler nicht voreinander geschützt werden, sind zwei weitere Top-16-Spieler zum Opfer gefallen. Chris Dobey (12. der Weltrangliste) unterlag James Wade (8.) mit 9:10. Außerdem besiegte Michael van Gerwen (4.) Nathan Aspinall (14.) mit 10:8.
Deutsches Quartett erreicht 5. Runde
Gleich vier deutsche Spieler haben es in den zweiten Turniertag geschafft. Das wohl härteste Los in Runde 4 erwischte der wohl beste Deutsche: Martin Schindler besiegte Joe Cullen jedoch mit 10:8. Gabriel Clemens, der bereits in Runde 3 eingestiegen war, setzte sich in einem engen Match mit 10:9 gegen Richard Veenstra durch. Auch Mensur Suljovic aus Österreich gewann mit 10:5 gegen Jermaine Wattimena und steht im zweiten Tag.
Bereits in der 2. Runde mussten Dominik Grüllich und Kai Gotthardt einsteigen. Während Ersterer mit 10:8 gegen Niall Culleton gewann, setzte sich Zweiterer mit 10:8 gegen Tom Sykes durch.
Die restlichen Deutschen müssen bereits nach dem ersten Tag die Heimreise antreten. Yorick Hofkens (3:6 vs. Owen Bates) und Jannis Barkhausen (3:6 vs. Alexander Merkx) scheiterten ebenso in Runde 1 wie Österreichs Rusty-Jake Rodriguez (5:6 vs. Michael Unterbuchner). Arno Merk (4:6 vs. Sykes), Max Hopp (5:6 vs. Sam Spivey), Maximilian Czerwinski (3:6 vs. Darius Labanauskas) und Marvin Kraft (2:6 vs. Gotthardt) verloren in Runde 2.
In der 3. Runde war dann für Pascal Rupprecht (3:6 vs. Cullen), Niko Springer (4:6 vs. Gotthardt), Unterbuchner (4:6 vs. Henry Coates), Ricardo Pietreczko (4:6 vs. Kevin Doets) und Lukas Wenig (2:6 vs. Suljovic) Schluss. Leon Weber (8:10 vs. Michael Smith) verpasste den zweiten Tag durch eine Niederlage in Runde 4.
