England hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 2:2 kassiert. Tuchel hielt danach in der Pause eine von allen Spieler gelobte Halbzeitansprache, kurz nach Wiederanpfiff traf Jude Bellingham zur erneuten Führung (47.). Und Tuchel wechselte in der 72. Minute dennoch gleich drei Offensivspieler ein: Marcus Rashford, Buyako Saka und Morgan Rogers.
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Tuchel wollte "Kontrolle über das Spiel"
"Ich liebe das. Ich liebe diese Einwechslungen. Ich liebe es, wie positiv Thomas Tuchel war", sagte Rooney. Hätte Tuchel einfach nur abgewartet und die Kroaten kommen lassen, hätte es ein Nervenspiel werden können, so aber habe der deutsche "Manager" mit den Wechseln die Initiative ergriffen. "Es ist mutig, es zeigt dass er die Kontrolle über das Spiel haben und es gewinnen will."
"Jeder hätte sich fragen können", sagte Rooney, "warum bringt er nicht einen defensiven Mittelfeldspieler oder einen weiteren Abwehrspieler", aber Tuchel habe eben gezockt. In der 80. Minute wechselte der Teamchef dann doch noch in Djed Spence einen Abwehrspieler ein, der prompt das 4:2 von Rashford auflegte (85.). "Brillant", sagte Rooney.
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