Den Tag hatte der 25-Jährige mit einem Fauxpas begonnen. Beim morgendlichen Teammeeting fehlte er zunächst. "Das war eine kleine Verwechslung in der Gruppe: Auf dem Plan stand 10 Uhr, und dann kam nachträglich noch eine Nachricht, dass um 9 Uhr Treffpunkt ist. Deshalb war ich etwas spät", berichtete Sennhenn bei MagentaSport und fügte grinsend an: "Aber anscheinend hat's geholfen."
Auch Trainer Kari Jalonen nahm die Verspätung am Morgen mit Humor: "Vielleicht braucht er ein bisschen mehr Schlaf." Auf jeden Fall war der Abwehrspieler kurz vor Mitternacht hellwach, als er von der blauen Linie abzog und den überragenden Torhüter Joacim Eriksson nach 103:37 Minuten überwand. "Ich schieße nicht allzu viele Tore", sagte er, "aber anscheinend die wichtigen." Es war erst sein zehnter Treffer im 306. DEL-Spiel.
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