"Die Mannschaft ist mental sehr stabil und lässt sich vom Spielstand nicht beeinflussen", sagte der Gamewinner O'Donnel zu dem Erfolg. Im Duell der Teams mit den wenigsten Gegentoren der Liga trotzten die Hausherren zunächst einer frühen Drangphase der Münchner. Der spätere Matchwinner O'Donnell (8.) schockte die Gäste mit einem fast 150 km/h schnellen Schuss in den Winkel. Nach dem chancenreichen Beginn machte sich in der Folge die Defensivstärke beider Teams bemerkbar.
München wartete lange auf den ersten Treffer
Erst im dritten Drittel knackten die Gäste das Mannheimer Bollwerk – und wie: Innerhalb von sechs Minuten sorgten Tobias Rieder (44.), Brady Ferguson (48.) und Yasin Ehliz (50.) für den Turnaround.
Im Powerplay berappelten sich die Hausherren, als zunächst Matthias Plachta (56.) den Anschlusstreffer erzielte. Weniger als zwei Minuten vor Schluss belohnte Kris Bennett (59.) das Heimteam endgültig für das eingegangene Risiko mit dem Ausgleich. Einer torlosen Verlängerung folgte der umjubelte Siegtreffer vom Kanadier O'Donnell im Shootout.
Die Adler gehen mit aktuell 86 Punkten hinter Tabellenführer Kölner Haie in den vorletzten Spieltag vor der Spielpause der DEL Ende Januar. Die Münchner folgen nach einem Punkt in der Fremde auf Rang drei (84). Aufgrund der Olympischen Winterspiele ruht die Liga zwischen dem 1. Februar 2026 und dem 22. Februar 2026.
Zum Match-Center: Adler Mannheim vs. EHC München
Köln mit historischem Sieg – Eisbären patzen gegen Frankfurt
Mit 15 Siegen nacheinander hatten die Kölner den Rekord der Adler Mannheim aus der Saison 2001/02 erst am Freitag egalisiert. Die beiden Kölner Führungstreffer von Dominik Bokk (11.), und Frederik Storm (34.) glichen Cody Haiskanen (15.) und Cole Maier (36.) am Sonntag jeweils noch aus, ehe das Tor von Valtteri Kemiläinen (40.) unbeantwortet blieb. Stattdessen schraubten Nathan Schnarr (58.) und Gregor MacLeod (60.) mit Treffern ins leere Tor das Ergebnis noch in die Höhe.
Zum Match-Center: Kölner Haie vs. Nürnberg Ice Tigers
Mit 101 Punkten liegen die Haie nun 15 Zähler vor den Adler Mannheim, die in einem rasanten Spitzenspiel spektakulär Rang zwei verteidigten.
Die Eisbären Berlin kassierten im Kampf um die Play-off-Plätze beim Tabellenvorletzten Löwen Frankfurt derweil einen herben Dämpfer und verloren mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1). Der viertplatzierte ERC Ingolstadt gewann mit 4:1 (2:0, 0:1, 2:0) gegen Schwenningen.
