In einer weiteren extrem spannenden Halbfinalpartie ging es zum zweiten Mal in Folge in die Verlängerung – dieses Mal mit dem besseren Ende für Pustertal. Nach 66 Sekunden war es Rok Tičar, der die 3.104 Fans in der ausverkauften Intercable Arena in Ekstase versetzte und die Südtiroler in ihrer fünften Saison der Ligazugehörigkeit erstmals ins Finale schoss.
Zum Matchcenter: HC Pustertal - Olimpija Ljubljana
In der regulären Spielzeit prägten vor allem die Defensivreihen und Torhüter das Spielgeschehen. Erst in der 39. Minute wurde erstmals gejubelt, als Nicolai Meyer im Powerplay Olimpija Ljubljana in Führung brachte. Im Schlussabschnitt spielte jedoch fast nur noch Pustertal – am Ende standen 11:2 Torschüsse. In der 53. Minute fand schließlich ein Schuss von Austin Osmanski den Weg zum 1:1 ins Netz.
In der Folge hatten die Wölfe noch einige Chancen, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Knapp eine Minute vor Schluss verfehlte Cole Bardreau das leere Tor nur knapp. In der Overtime machte Pustertal dort weiter, wo sie in der regulären Spielzeit aufgehört hatten, und erzielte nach nur 66 Sekunden den entscheidenden Treffer.
Im Finale trifft Pustertal nun auf die Graz99ers, die ebenfalls erstmals im Finale stehen. Im Grunddurchgang entschieden die 99ers drei der vier Aufeinandertreffen für sich.
