Nach dem Klagenfurter Torfestival im dritten Spiel der Viertelfinalserie präsentierte sich Fehérvár AV19 im vierten Duell der Serie in der Defensive deutlich gefestigter. In einem recht ausgeglichenen ersten Drittel, mit einem leichten Chancenplus für den KAC, schien der erste Abschnitt torlos zu enden. Vier Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts kam es dann aber zu einer kuriosen Situation: KAC-Defender Josh Teves zog von der eigenen blauen Linie ab und der Puck fand – ohne abgefälscht zu werden – den Weg zum 1:0.
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Im zweiten Abschnitt kam Fehérvár – auch durch einige Powerplays – besser in die Begegnung. So war es dann auch ein Überzahlspiel, das zum 1:1 führte: Den Blueliner von Ol Einar Andersen konnte Sebastian Dahm noch abwehren – beim Rebound von Rasmus Kulmala war der Goalie des KAC dann chancenlos. Die darauffolgende Coaches-Challenge von Kirk Furey blieb erfolglos.
Hári sticht in der Overtime
Im finalen Abschnitt legten dann erstmals die Gastgeber aus Székesfehérvár vor: Max Gerlach störte erfolgreich den Spielaufbau des KAC und setzte dann Akos Mihaly in Szene, der das 2:1 besorgte. Der KAC hatte in deen letzten fünf Minuten in Überzahl, um für den Ausgleich oder sogar mehr zu sorgen. Dieser kam dann auch in Person von Jan Mursak knapp 90 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende.
Die Entscheidung musste also in der Overtime getroffen werden. Dort dauerte es dann 7 Minuten, bis die MET-Arena endgültig zum Beben gebracht wurde. Roland Kiss bediente Janos Hári im Slot, der Sebastian Dahm sehenswert überhob und für die 3:2-Entscheidung und damit für den 2:2-Serienausgleich sorgte.
