ICE Hockey League: Meister Salzburg per Sweep entthront

Pustertal besiegte Salzburg in der dritten Overtime
Pustertal besiegte Salzburg in der dritten OvertimeČTK / imago sportfotodienst / Albin Schuster

Die Graz99ers setzten sich am Dienstag in Villach mit 6:2 durch und stehen zum dritten Mal in ihrer Klubgeschichte im Halbfinale der win2day ICE Hockey League. Pustertal folgte kurz vor Mitternacht, denn das Team aus Bruneck hat Salzburg mit einem „Sweep“ entthront. Olimpija Ljubljana und Fehérvár feierten ebenfalls Siege.

Der HC Pustertal hat den EC RB Salzburg mit einem „Sweep“ entthront. Dabei gingen die Red Bulls auch im vierten Duell in Führung: Spät im ersten Drittel legte Schneider, für den es der erste Scorerpunkt in der Serie war, für die Gäste vor.

Im Mittelabschnitt sorgte Purdeller für den Ausgleich. Ansonsten drückten die Goalies Pasquale und Kickert der Partie ihren Stempel auf. Beide zeigten starke Paraden, weshalb es bis zur dritten Overtime beim 1:1 blieb.

Zum Matchcenter: HC Pustertal - EC RB Salzburg

Die Südtiroler behielten dann kurz vor Mitternacht die Oberhand – Kapitän Andergassen traf in der 106. Minute im viertlängsten Spiel der Liga-Geschichte – und entschieden damit auch die Viertelfinalserie. Während die Red Bulls erstmals in ihrer Klubgeschichte eine Playoff-Serie ohne Sieg verloren, steht der HCP zum zweiten Mal im Halbfinale der win2day ICE Hockey League.

 

 

Graz stürmt mit Sixpack ins Halbfinale

Die Graz99ers zeigten im ersten Drittel eine wahre Machtdemonstration und legten den Grundstein für den Halbfinal-Einzug. Nach 20 Minuten führten die Steirer bereits mit 6:0 – das gab es in den Playoffs der ICE Hockey League noch nie!

Zum Matchcenter: Villacher SV - Graz99ers

Conley trug sich dabei zweimal in die Torschützenliste ein. Villach verkürzte im Mittelabschnitt in Unter- und Überzahl noch auf 2:6, konnte den souverän verwalteten Auswärtssieg der Steirer jedoch nicht mehr gefährden.

Damit gewannen die 99ers die Best-of-seven-Serie mit 4:0 und zogen erstmals in der Klubgeschichte per Sweep ins Halbfinale ein.

 

 

Fehérvár überrascht

Fehérvár AV19 glich die Viertelfinalserie gegen den KAC mit einem 2:1-Heimsieg aus - somit siegte auch im zweiten Duell der Serie das Heimteam. Die Klagenfurter gingen im ersten Drittel durch Witting in Führung, doch Mihály und ein Powerplaytreffer von Erdély drehten die Partie im Mittelabschnitt zugunsten der Ungarn.

Zum Matchcenter: Fehérvár AV19 - KAC

In einem von Fehérvár offensiv bestimmten Spiel hielt KAC-Goalie Dahm sein Team lange im Spiel, der Ausgleich gelang den Kärntnern trotz zahlreicher Chancen im Schlussdrittel jedoch nicht mehr. Das dritte Spiel der Serie findet am Donnerstag in Klagenfurt statt.

 

 

Ljubljana erspielt sich Matchpuck

In Ljubljana setzte sich Olimpija in Spiel 4 gegen den HCB Südtirol mit 4:0 durch - Goalie Dustin Tokarski verbuchte dabei sein erstes Shutout für die "grünen Drachen" - und ging in der Serie mit 3:1 in Führung.

Zum Matchcenter: Olimpija Ljubljana - HCB Südtirol

Nach einem torlosen Startdrittel sorgten Quince im Powerplay sowie Drozg und Kapel mit Kontertoren im zweiten Abschnitt für eine 3:0-Führung, ehe Pance im Schlussdrittel per Empty-Net-Tor den Endstand herstellte. Bozen vergab unter anderem eine lange doppelte Überzahl sowie weitere Chancen im Powerplay und steht im heimischen Spiel 5 unter Zugzwang.