Seit Wochen überzeugt Grubauer, beim jüngsten Sieg in der Nacht zu Donnerstag hielt er 96 Prozent der Schüsse auf sein Tor. Auf den Assist, seinen siebten in der NHL, hätte er aber verzichten können.
Glanzparade und Assist
"Ich hätte lieber, dass einer unserer Jungs den Spielzug an der Bande einleitet oder schießt. Der Assist ist mir eigentlich egal, es geht um den Sieg", sagte Grubauer. Kurz vor Spielende fing Grubauer einen Bandenpass hinter seinem Tor ab, und leitete den Treffer von Jared McCann ins leere Tor ein (57.).
Nicht nur der Assist zeigt: Im straffen Spielplan vor Olympia fühlt sich Grubauer wohl. "Es ist wie ein Play-off-Rhythmus", sagte Grubauer, der mit dem US-Amerikaner Joey Daccord rotiert: "Ich glaube, das hat mir letztes Jahr gefehlt. Man saß drei oder vier Spiele lang auf der Bank und dann spielte man gleich zwei Spiele nacheinander. Das ist echt hart. Es fühlte sich an, als käme man direkt aus der Sommerpause, sobald man das Eis betrat, das Timing stimmte einfach nicht."
Nach wenig Eiszeit im Oktober und November steht Grubauer nun bei 19 Einsätzen aus 49 Spielen. Mit einer Fangquote von insgesamt 91,9 Prozent knüpft er an seine besten NHL-Jahre – unter anderem 2018 beim Titelgewinn mit den Washington Capitals – an. Auch deshalb ist mit Seattle – derzeit auf einem Wild-Card-Platz – noch die erste Teilnahme an den Play-offs seit drei Jahren möglich.
