Comeback lässt noch auf sich warten
Leon Draisaitl hatte sich am 15. März im Spiel gegen die Nashville Predators nach einem harten Hit eine nicht näher definierte Unterkörperverletzung zugezogen, zum Einsatz kam der Nationalspieler seitdem nicht mehr. Auch ohne Draisaitl schafften die Edmonton Oilers den Einzug in die Playoffs, die für den Stanley-Cup-Finalisten der vergangenen beiden Jahre am Wochenende beginnen.
"Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte", sagte Draisaitl: "Ich bin nicht unbedingt ein Spieler, der bei jedem kleinen Zwicken sofort vom Eis geht, ich hatte das Gefühl, dass es etwas Ernstes war." Zur Behandlung war Draisaitl unter anderem nach München geflogen, wo er sich bei Promi-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersuchen ließ.
Bis zum Comeback müsse er noch "bestimmte Schritte befolgen. Ich bin noch nicht so weit", erklärte der 30-Jährige. Am Montag nahm Draisaitl wieder das Eislaufen auf, seine Teamkollegen verloren unterdessen das vorletzte Hauptrundenspiel gegen die Colorado Avalanche mit 1:2 nach Penaltyschießen.
Sein Trainer Kris Knoblauch erwartet den Torjäger sehnlichst zurück. "Im Idealfall wäre es Spiel eins. Wenn es Spiel drei oder vier ist, dann ist es eben so", sagte der Kanadier: "Wir wissen, dass Leon trotz großer Schmerzen spielen wird, er will mehr als alles andere in den Stanley-Cup-Playoffs spielen. Wir könnten uns sehr glücklich schätzen, ihn in Spiel eins dabei zu haben, aber wir müssen abwarten und sehen, wie es kommt."
