Columbus Blue Jackets 4:5 (OT) Pittsburgh Penguins
Crosby führte seine Penguins mit einem historischen Overtime-Siegestreffer zu einem atemberaubenden 5:4-Comeback-Sieg bei den Columbus Blue Jackets. Der Treffer nach 2:22 Minuten in der Verlängerung war Crosbys 50. Punkt in der OT (25 Tore, 25 Assists) – eine Marke, die kein anderer Spieler in der NHL-Geschichte erreicht hat.
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Die Penguins, die ihren fünften Sieg in Folge feierten, lagen nach einem 0:4-Rückstand aus dem zweiten Drittel scheinbar chancenlos zurück. Doch Tore von Noel Acciari und Tommy Novak brachten sie zurück ins Spiel, ehe Rickard Rakell 14 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit zum 4:4 ausglich. Das Comeback wurde möglich, nachdem Acciaris Anschlusstreffer zum 2:4 laut Coach Dan Muse "die Stimmung im Spiel völlig verändert" hatte.
Für die Blue Jackets, die die 10-Siegesserie der Buffalo Sabres beendet hatten, war es eine bittere Pleite. Kapitän Boone Jenner konstatierte, man habe sich nach der Führung zurückgelehnt und zugesehen, wie Pittsburgh spielte.
Dallas Stars 3:4 (OT) Montreal Canadiens
Lane Hutson sorgte 1:20 Minuten vor Ende der Verlängerung für den entscheidenden 4:3-Siegtreffer der Montreal Canadiens bei den Dallas Stars. Der 21-jährige Verteidiger, der nach P.K. Subban und Kaiden Guhle der drittjüngste Canadiens-Verteidiger mit einem Overtime-Tor in der Franchise-Geschichte ist, zog nach einem gewonnenen Bully im Angriffsdrittel aus dem rechten Kreis zum Handgelenksschuss an.
Unterstützt wurde er von Juraj Slafkovsky (1 Tor, 1 Assist) und Brendan Gallagher, die ebenfalls trafen. Torhüter Sam Montembeault sicherte mit 24 Paraden, darunter einer wichtigen gegen Wyatt Johnston kurz vor Hutsons Treffer, den vierten Sieg der Habs in den letzten sechs Spielen.
Für die Stars, die nun fünf Spiele in Folge verloren haben (0-2-3), war der zweifache Torschütze Johnston die tragische Figur. Sein Doppelpack reichte nicht aus, um die Niederlage abzuwenden. Stars-Trainer Glen Gulutzan kritisierte vor allem die vier Strafen im zweiten Drittel, die dem Team Schwung nahmen und dem Gegner Chancen gaben.
Florida Panthers 2:1 Colorado Avalanche
Die Florida Panthers haben die beeindruckende 10-Spiele-Siegesserie der Colorado Avalanche mit einem knappen 2:1-Heimsieg gestoppt. Schlüsselfigur war Torhüter Daniil Tarasov, der mit 27 Paraden, darunter zwei spektakulären Stops gegen Nathan MacKinnon in der Schlussminute, den Sieg sicherte.
Aaron Ekblad brachte die Panthers mit einem Schlagschuss in der 38. Minute in Führung, nachdem Sam Bennett bereits im ersten Drittel eröffnet hatte. Für die Avalanche, die auch ihre 13 Spiele andauernde Punkteserie (12-0-1) beenden mussten, traf Artturi Lehkonen.
Ein schwarzer Tag für Colorado war zudem die Verletzung von Kapitän Gabriel Landeskog, der sich im zweiten Drittel eine Oberkörperverletzung zuzog und laut Coach Jared Bednar "für einige Zeit ausfallen" wird. Auch Verteidiger Devon Toews fehlte verletzt.
Panthers-Coach Paul Maurice lobte seine Mannschaft, die ohne Top-Verteidiger Seth Jones antreten musste: "Wir haben hart gespielt, richtig gespielt und viele gute Dinge getan, um sie daran zu hindern, so explosiv zu sein, wie sie sein können."
Chicago Blackhawks 3:2 (OT) Vegas Golden Knights
Tyler Bertuzzi besiegelte mit seinem dritten Treffer des Abends in der Overtime den 3:2-Heimsieg der Chicago Blackhawks gegen die Vegas Golden Knights. Bis zu seinem zweiten Saison-Hattrick schien das Spiel schien lange auf Kante zu sein: Nach der Führung durch Brandon Saad für Vegas glich Bertuzzi erstmals aus, Mark Stone stellte die Führung der Knights wieder her, bevor Bertuzzi in der dritten Periode erneut ausglich. In der Verlängerung setzte er dann nach einer Kombination mit Ilya Mikheyev den Schlusspunkt.
Während Chicago, das am Vortag noch in Washington gewonnen hatte, eine starke Moral bewies, setzt sich die Krise bei den Golden Knights fort. Sie sind nun in den letzten fünf Spielen ohne Sieg (0-3-2). Trainer Bruce Cassidy stellte seine Mannschaft deutlich zur Rede: "Das Jahr ist schon halb vorbei, und genug ist genug. Wenn die Jungs glauben, dass sie ein Team auf Platz eins sind. Dann fangen sie an, auch so zu spielen."
New Jersey Devils 1:3 Carolina Hurricanes
Die Carolina Hurricanes kehrten mit einem überzeugenden 3:1-Sieg bei den New Jersey Devils in die Erfolgsspur zurück. Entscheidend war eine starke Defensivleistung, die alle fünf Unterzahlsituationen, darunter drei in schneller Folge gegen Ende des zweiten Drittels, killte.
Taylor Hall war mit einem Tor und einer Vorlage der offensiv beste Spieler der Canes. Sein Treffer zum 2:1 entstand nach hartem Forechecking und einem Störversuch an Luke Hughes. Torhüter Brandon Bussi zeigte nach einem schwachen letzten Spiel eine starke Reaktion und parierte 28 Schüsse. Für die Devils, die zweimal in Folge gewonnen hatten, traf nur Dawson Mercer nach 17 torlosen Spielen.
Ein potenzieller Ausgleichstreffer von Jack Hughes im dritten Drittel wurde nach Videoüberprüfung aberkannt, da das Tor vor dem Überqueren der Linie aus seiner Verankerung geriet. Canes-Coach Rod Brind'Amour lobte besonders die Reaktion seines Torwarts Bussi und das druckvolle Spiel von Taylor Hall.
