New York Islanders 3:8 Pittsburgh Penguins
Torfestival und Meilenstein in Elmont: Die Pittsburgh Penguins überrollten die Islanders förmlich und feierten einen spektakulären 8:3-Auswärtssieg. Nach einem verhaltenen ersten Drittel drehten die Gäste im zweiten Spielabschnitt richtig auf und erzielten allein dort fünf Treffer. Anthony Mantha und Rickard Rakell glänzten dabei jeweils als Doppeltorschützen. Besonders Mantha unterstrich seine starke Form: Mit nun 29 Saisontoren ist er der treffsicherste Neuzugang der Penguins seit fast zwei Jahrzehnten.
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Neben dem Offensiv-Feuerwerk gab es noch mehr Historisches zu feiern: Superstar Sidney Crosby steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte damit die Marke von 1.100 Assists in seiner Karriere. Er ist erst der achte Spieler in der Geschichte der NHL, dem dies gelang. Durch den Sieg verdrängten die Penguins die Islanders vom zweiten Platz der Metropolitan Division und untermauerten ihre Ambitionen für die Playoffs.
Colorado Avalanche 9:2 Calgary Flames
Kadris Rache und ein Offensiv-Rausch: Die Colorado Avalanche ließen den Calgary Flames nicht den Hauch einer Chance und schickten die Gäste mit einer 9:2-Packung nach Hause. Mann des Abends war ausgerechnet Nazem Kadri, der erst vor wenigen Wochen von Calgary nach Colorado gewechselt war. Mit zwei Powerplay-Toren im ersten Drittel legte er den Grundstein für den Kantersieg und zeigte seinem Ex-Team schmerzhaft auf, was es an ihm verloren hat.
Colorado dominierte von der ersten Minute an und führte bereits nach dem ersten Durchgang mit 5:0. Nathan MacKinnon glänzte erneut mit einem Tor und zwei Vorlagen, womit er kurz vor der magischen 50-Tore-Marke steht. Einziger Wermutstropfen für die Avalanche war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Star-Verteidiger Cale Makar im zweiten Drittel. Dennoch untermauerte das Team seine Vormachtstellung im Kampf um den Gruppensieg.
Anaheim Ducks 4:5 (OT) Toronto Maple Leafs
Last-Second-Drama in Kalifornien: Die Toronto Maple Leafs bewiesen Moral und drehten einen Zwei-Tore-Rückstand gegen die Anaheim Ducks in einen 5:4-Sieg nach Verlängerung. Lange Zeit sah es nach einer Überraschung für die Ducks aus, die durch Tore von Gauthier, Carlsson und Carlson zwischenzeitlich mit 3:1 führten. Doch Toronto kam im Schlussdrittel mit Wucht zurück und rettete sich durch Kapitän John Tavares in die Overtime.
In der Verlängerung wurde Tavares dann endgültig zum Helden: Nur fünf Sekunden vor der Schlusssirene fälschte er einen Pass von Morgan Rielly entscheidend zum Siegtreffer ab. Während Toronto wichtige Punkte im Kampf um die Setzliste sammelte, blieb Anaheim trotz der Niederlage Tabellenführer der Pacific Division, musste aber den verletzungsbedingten Ausfall ihres Top-Scorers Cutter Gauthier verkraften.
San Jose Sharks 5:4 St. Louis Blues
Celebrinis historischer Abend: Das Supertalent Macklin Celebrini hat NHL-Geschichte geschrieben. Beim 5:4-Sieg seiner San Jose Sharks gegen die St. Louis Blues erzielte der Youngster zwei Tore und eine Vorlage. Damit durchbrach er als erst sechster Teenager der Ligahistorie die Schallmauer von 100 Scorerpunkten in einer Saison – er befindet sich nun in einer Riege mit Legenden wie Wayne Gretzky und Mario Lemieux.
Das Spiel selbst war ein wahrer Krimi: Nachdem die Blues einen 2:4-Rückstand im letzten Drittel egalisiert hatten, sah alles nach einer Verlängerung aus. Doch Adam Gaudette erlöste die Fans im SAP Center lediglich 22 Sekunden vor dem Ende mit dem Siegtreffer. Die Sharks bewahren sich damit ihre Minimalchance auf die Wildcard-Plätze, während die Blues einen herben Dämpfer im Playoff-Rennen hinnehmen mussten.
Vegas Golden Knights 4:2 Vancouver Canucks
Gelungener Einstand für "Torts": Die Vegas Golden Knights feierten einen erfolgreichen Einstand unter ihrem neuen Trainer John Tortorella. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Bruce Cassidy besiegte Vegas die Vancouver Canucks mit 4:2. Nach einem holprigen Start und einem Rückstand durch das Jubiläumstor von Evander Kane – der in seinem 1.000 NHL-Spiel traf – fand Vegas im zweiten Drittel zu seinem Rhythmus und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten.
Besonders die Verteidiger sprangen in die Bresche: Rasmus Andersson und Shea Theodore trafen jeweils zum Ausgleich bzw. zur Führung. Reilly Smith sorgte mit seinem Treffer kurz vor der zweiten Pause für die Vorentscheidung. Tortorella lobte nach dem Spiel den "aggressiven Mindset" seines Teams, das durch diesen Erfolg den Anschluss an die Spitzenplätze der Pacific Division hält und die Sieglos-Serie von drei Spielen beendete.
