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NHL: Rangers dominieren vor Heimkulisse – Flyers sorgen für große Überraschung

Alexis Lafreniere von den New York Rangers feiert den Sieg gegen die Anaheim Ducks
Alexis Lafreniere von den New York Rangers feiert den Sieg gegen die Anaheim DucksBrad Penner-Imagn Images via REUTERS

Die New York Rangers haben ihren überragenden Start in der neuen NHL-Saison bestätigt. Am Montagabend (Ortszeit) legte das Team aus der Ostküstenmetropole einen Erfolg gegen die Anaheim Ducks nach, während den Philadelphia Flyers mit einer weiteren Überraschung aufwarteten.

New York Rangers 5:2 Anaheim Ducks

Was für ein Start im Big Apple! Die New York Rangers bleiben im heimischen Madison Square Garden eine unüberwindbare Festung und schrauben ihre Heimbilanz mit einem deutlichen 5:2-Erfolg gegen die Anaheim Ducks auf 6-0-0. Begünstigt wurde die frühe Dominanz der New Yorker sicherlich durch die Beschwerlichkeiten des Gegners: Die Ducks erlebten am Vortag eine 15-stündige Odyssee mitsamt Triebwerksproblemen am Flugzeug und trafen erst tief in der Nacht im Teamhotel ein.

Die Rangers nutzten die müden Knochen der Gäste eiskalt aus: Sean Durzi sorgte bereits nach 78 Sekunden für die Führung, ehe J.T. Miller, Gabe Perreault sowie Doppelpacker Oliver Bjorkstrand bis zum Beginn des Schlussabschnitts auf uneinholbare 5:0 stellten.

Neben den treffsicheren Schützen stach vor allem Dylan Garand heraus. Der junge Schlussmann, der für den langfristig verletzten Igor Shesterkin ins kalte Wasser geworfen wurde, zeigte mit 29 Paraden erneut eine abgeklärte Leistung und verpasste seinen Shutout erst im Finish, als Nick Jensen und A.J. Greer kurz vor dem Ende noch Ergebniskosmetik für Anaheim betrieben. 

Philadelphia Flyers 3:2 Colorado Avalanche

Wer braucht schon eine vollständige Stammformation, wenn er hungrige Rookies und einen entfesselten Matvei Michkov hat? Die Philadelphia Flyers feierten trotz des Ausfalls von gleich fünf Leistungsträgern – darunter Travis Konecny und Cam York – einen überraschenden 3:2-Erfolg gegen die favorisierten Colorado Avalanche. Hauptdarsteller des Abends war eindeutig Michkov: Das russische Ausnahmetalent brachte die "Broad Street Bullies" mit einem Powerplay-Treffer im ersten Drittel in Führung und legte im zweiten Abschnitt mit einem präzisen Distanzschuss durch den Traffic nach. Für den 20-Jährigen war es bereits das dritte Spiel in Serie mit mindestens einem Treffer.

Colorado fand über weite Strecken überhaupt nicht zu seinem gewohnten Hochgeschwindigkeitsspiel, was Head Coach Jared Bednar im Anschluss deutlich als "träge und schlampig" analysierte. Zwar verkürzte Martin Necas vor der zweiten Pause, doch Noel Acciari stellte im Schlussabschnitt den Zwei-Tore-Vorsprung für Philadelphia wieder her.

T.J. Hughes machte es kurz vor Schluss noch einmal spannend, doch Flyers-Keeper Joseph Woll (24 Saves) und Verteidiger Travis Sanheim, der in den letzten Sekunden gleich drei Schüsse aufopferungsvoll blockte, retteten den zweiten Sieg in Folge über die Zeit.

Toronto Maple Leafs 3:1 San Jose Sharks

Das mit Spannung erwartete Generationen-Duell hielt, was es versprach! Im Mittelpunkt des Aufeinandertreffens zwischen den Toronto Maple Leafs und den San Jose Sharks stand das Premieren-Match der beiden Top-Picks des NHL Drafts 2026: Gavin McKenna (Nr. 1) und Ivar Stenberg (Nr. 2). Und es war der 18-jährige McKenna, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Im letzten Drittel fasste er sich beim Stand von 1:1 ein Herz, tanzte im Powerplay durch die Abwehrreihe der Sharks und überwand Yaroslav Askarov mit einem platzierten Handgelenkschuss zur Vorentscheidung.

Zuvor hatte Mason Marchment die Gäste aus Kalifornien in Führung gebracht, ehe Torontos Superstar Auston Matthews noch vor der zweiten Sirene im Überzahlspiel ausglich. Matthews glänzte zudem mit zwei Vorlagen und feierte sein 64. Drei-Punkte-Spiel der Karriere. Den Schlusspunkt setzte Nick Paul per Empty-Net-Goal. Zwischen den Pfosten überzeugte Sergei Bobrovsky bei seinem ersten Heimsieg für die Maple Leafs mit 30 Paraden und stoppte damit Torontos Mini-Krise von drei Niederlagen am Stück.

Utah Mammoth 5:4 Pittsburgh Penguins

Ein regelrechtes Torspektakel bekamen die Zuschauer im Delta Center geboten, wo die Utah Mammoth einen 5:4-Zittersieg gegen die kriselnden Pittsburgh Penguins über die Runden brachten. Utah glänzte mit einer extrem ausgeglichenen Offensive: Fünf verschiedene Torschützen – Clayton Keller, Kevin Stenlund, Nate Schmidt, Kailer Yamamoto und Nick Schmaltz – schraubten das Ergebnis bis kurz nach Beginn des letzten Drittels auf eine komfortable 5:2-Führung hoch.

Doch die Penguins, die mit einer ruinösen 0-4-0-Auswärtsreise im Gepäck die Heimreise antreten müssen, gaben sich keineswegs auf. Egor Chinakhov und Declan Carlile brachten Pittsburgh im Schlussabschnitt noch einmal bis auf ein Tor heran. In den turbulenten Schlusssekunden avancierte Utahs Goalie-Rookie Sebastian Cossa zum Matchwinner, als er einen Schuss von Ben Kindel mit einem spektakulären Schienbeinschoner-Reflex von der Linie kratzte. Während Utah vier der letzten fünf Spiele gewann, kassierte Pittsburgh die vierte Niederlage in Serie.

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