Ottawa Senators 4:2 Winnipeg Jets
Die Ottawa Senators beendeten unterdessen ihre kleine Talfahrt. Thomas Chabot, der nach einer Gesichtsverletzung im dritten Drittel mit Schutz zurückkehrte, war mit zwei Toren der Held des Abends. Claude Giroux und Drake Batherson sorgten für die weiteren Treffer.
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Für die Jets, die weiterhin große Probleme haben und nun neun Spiele in Folge ohne Sieg sind (0-6-3), trafen Kyle Connor und Adam Lowry. Ottawa-Coach Travis Green lobte Chabots Kampfgeist: "Er spielt trotz großer Schmerzen weiter."
Edmonton Oilers 2:5 Philadelphia Flyers
Weniger erfreulich verlief der NHL-Tag für die anderen deutschen Profis. Leon Draisaitl blieb beim 2:5 seiner Edmonton Oilers gegen die Philadelphia Flyers ohne Scorerpunkt. Connor McDavid baute zwar seine Punkteserie auf 15 Spiele aus (1 Tor, 1 Assist), doch insgesamt zeigten die Oilers ein zu wechselhaftes Bild.
Die Flyers beendeten derweil ihren Roadtrip mit einem Paukenschlag: Der Sieg bei den Oilers wurde garniert vom ersten NHL-Tor des Rookies Denver Barkey. Owen Tippett (1 Tor, 1 Assist) und Nick Seeler mit seinem ersten Treffer nach 83 Spielen waren weitere Stützen des Erfolgs.
New Jersey Devils 4:1 Utah Mammoth
John-Jason Peterka unterlag mit Utah Mammoth 1:4 bei den New Jersey Devils. Jesper Bratt (1 Tor, 1 Assist) und der Schweizer Timo Meier sorgten bereits im ersten Spielabschnitt für einen hohen Rückstand.
Besonders erfreulich für die Devils: Dougie Hamilton beendete nach 26 Spielen seine Torflaute. Jacob Markström zeigte mit 30 Paraden eine starke Leistung. Für Utah, das nach dem 7:2-Kantersieg auf Long Island enttäuschte, traf nur Michael Carcone.
Detroit Red Wings 1:4 Pittsburgh Penguins
Moritz Seider kassierte mit den Detroit Red Wings ein 1:4 gegen die Pittsburgh Penguins, woran Sidney Crosby mit zwei Vorlagen erneut entscheidende Anteil hatte. Nach einem knappen Heimsieg in der Verlängerung vor wenigen Tagen setzten sich die Penguins auch in der Little Caesars Arena klar durch.
Bryan Rust (1 Tor, 1 Assist) und Yegor Chinakhov mit seinem ersten Treffer für Pittsburgh sorgten für die Führung. Die Wings, die mit nur 12 Schüssen einen Saisonnegativrekord aufstellten, kamen durch Alex DeBrincat nur einmal auf die Anzeigetafel. Red-Wings-Coach Todd McLellan zog den Hut vor der Leistung des Gegners: "Das Team aus Pittsburgh war heute Abend alles, was wir sein wollten."
Los Angeles Kings 5:4 (PEN) Minnesota Wild
Und auch Nico Sturm verbuchte beim 4:5 seiner Minnesota Wild nach Penaltyschießen bei den Los Angeles Kings keinen Punkt. Sein Team, das sein zweites Spiel in 24 Stunden absolvierte, sicherte dennoch den sechsten Punktgewinn in Folge.
Die Kings hingegen stoppten ihre negative Phase durch den entscheidenden Penalty von Brandt Clarke. Wie am Donnerstag hatten sie ihre späte Führung noch aus der Hand gegeben: diesmal führten sie durch ein Tor von Samuel Helenius 4:3, ehe Matt Boldy sechs Minuten vor Schluss ausglich.
Vancouver Canucks 2:3 (OT) Boston Bruins
Einen Sieg feierte dagegen Marco Sturm: Der frühere Bundestrainer betreute die Boston Bruins beim 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Vancouver Canucks und feierte nach dem jüngsten Sieg bei den Oilers den zweiten Erfolg in Folge.
Fraser Minten feierte dabei eine perfekte Heimkehr. Der 21-jährige Rookie aus Vancouver erzielte zwei Tore für die Bruins, darunter den Siegtreffer 19 Sekunden vor Ende der Verlängerung.
San Jose Sharks 3:7 Tampa Bay Lightning
Die Tampa Bay Lightning feierten ihren siebten Sieg in Folge und setzten sich dabei deutlich mit 7:3 bei den San Jose Sharks durch. Nikita Kucherov war mit einem Tor und vier Assists die treibende Kraft, doch der Abend gehörte Verteidiger Darren Raddysh, der seinen ersten NHL-Hattrick erzielte.
Für die Sharks, die zuvor drei Spiele in Folge gewonnen hatten, erzielte Pavol Regenda seinen ersten Karriere-Hattrick. Die Lightning kontrollierten das Spiel von Beginn an und ließen den Sharks keine echte Chance.
New York Islanders 4:3 (OT) Toronto Maple Leafs
In einem emotionalen Spiel überholte Auston Matthews mit seinen Toren 420 und 421 Mats Sundin als besten Torschützen in der Geschichte der Toronto Maple Leafs. Doch der Abend endete bitter für die Gäste: Die New York Islanders gewannen nach Verlängerung mit 4:3.
Rookie-Verteidiger Matthew Schaefer, die Nummer 1 des Drafts 2025, wurde mit zwei Toren zum Matchwinner und traf 49 Sekunden vor Schluss der OT. Nicholas Robertson hatte Toronto zwischenzeitlich noch in Führung gebracht, doch Emil Heineman glich für die Isles spät zum 3:3 aus.
Columbus Blue Jackets 5:1 Buffalo Sabres
Die Buffalo Sabres mussten ihre beeindruckende 10-Spiele-Siegesserie beenden. Die Columbus Blue Jackets triumphierten in der Nationwide Arena mit 5:1. Denton Mateychuk (1 Tor, 1 Assist) und ein starker Jet Greaves (32 Paraden) waren die Garanten für den deutlichen Heimsieg.
Nach dem frühen Rückstand glich Josh Doan für Buffalo aus, doch Brendan Gaunce mit einem Unterzahltreffer und Dmitri Voronkov noch im ersten Drittel machten den Weg frei für Columbus. Sabres-Torhüter Ukko-Pekka Luukkonen kritisierte den schwachen Start: "Der 1:3-Rückstand im ersten Drittel zerstörte unseren Schwung."
St. Louis Blues 2:0 Montreal Canadiens
Torhüter Jordan Binnington sicherte den St. Louis Blues mit 25 Paraden und seinem ersten Shutout der Saison einen wichtigen 2:0-Heimsieg gegen die Montreal Canadiens. Jonatan Berggren und Robert Thomas mit einem Unterzahltreffer erzielten die Tore für die Blues.
Binnington, der in seinem letzten Spiel sechs Gegentore kassiert hatte, zeigte eine souveräne Leistung und parierte auch ein 5-gegen-3 der Canadiens im zweiten Drittel. Für Montreal, das seine sieben Spiele andauernde Punkteserie abgab, zeigte Jacob Fowler 17 Paraden.
Calgary Flames 3:4 Nashville Predators
Die Nashville Predators erkämpften sich einen knappen 4:3-Auswärtssieg bei den Calgary Flames. Nicolas Hague entschied das Spiel erst 29 Sekunden vor Schluss mit seinem Distanzschuss durch die Spielertraube. Michael Bunting war mit einem Tor und drei Assists der entscheidende Mann für Nashville, Erik Haula traf zweimal.
Die Flames, die zuvor eine starke Heimbilanz aufgebaut hatten, kamen durch Blake Coleman noch zum 3:3-Ausgleich, konnten den späten Schlag aber nicht mehr kontern. Flames-Coach Ryan Huska zeigte sich unzufrieden: "Ich fand, dass Nashville während des größten Teils des Spiels viel schneller war als wir."
Carolina Hurricanes 3:5 Colorado Avalanche
Die Colorado Avalanche setzten ihre eindrucksvolle Serie fort und drehten im dritten Drittel einen 1:3-Rückstand gegen die Carolina Hurricanes zu einem 5:3-Sieg. Nathan MacKinnon (1 Tor, 3 Assists) war erneut der Schlüsselspieler und steuerte zwei wichtige Powerplay-Assists beim Comeback bei.
Brock Nelson traf zweimal in Überzahl für Colorado. Für die Hurricanes, die erneut eine Führung aus der Hand gaben, traf Sebastian Aho zu seinem 300. NHL-Tor. Es ist Colorados zweite zweistellige Siegesserie in dieser Saison.
Washington Capitals 2:3 (PEN) Chicago Blackhawks
Die Chicago Blackhawks erkämpften sich in Washington einen knappen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen. Nick Foligno verwandelte in der sechsten Runde den entscheidenden Penalty – den ersten seiner Karriere nach 13 gescheiterten Versuchen. Teuvo Teravainen traf zum dritten Spiel in Folge für Chicago.
Die Capitals, die im dritten Drittel durch Ryan Leonard noch zum Ausgleich gekommen waren, mussten ohne die verletzten Tom Wilson und Aliaksei Protas auskommen und verloren erneut knapp. Washington-Torhüter Logan Thompson bilanzierte: "Ich hatte das Gefühl, dass sie 40 Minuten lang das Spiel kontrollierten."
