"Ich habe ihn damals im Training gesehen und war fasziniert von dieser Unbekümmertheit und seiner einzigartigen Art, mit dem Ball umzugehen. Das ist Fußball, wie ich ihn liebe", sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz über den Mittelfeldspieler, der 2011 unter Wollitz bei Energie Cottbus sein Profi-Debüt gab.
Der ehemalige U21-Nationalspieler – dessen Vater Franklin von 1998 bis 2003 Energie-Profi gewesen war – hatte zuvor bei den Lausitzern die Nachwuchsabteilung durchlaufen.
2012 folgte dann der Wechsel zu Borussia Dortmund mit dem damaligen Trainer Jürgen Klopp, ehe Leonardo Bittencourt nach weiteren Zwischenstationen ab 2019 Werder Bremen für Jahre die Treue hielt. Insgesamt 189 Mal lief er für Werder auf und erzielte dabei 20 Tore.
Bittencourt bleibt Couttbus auch nach Karriereende erhalten
"Mit Leonardo Bittencourt bekommt unser Team einen bodenständigen Jungen mit Cottbuser Identität, extrem viel Erfahrung aus der Bundesliga und Führungsqualität", sagte Cottbus' Kaderplaner Maniyel Nergiz. "In einer verantwortungsvollen Funktion" gehe es für Bittencourt auch im Anschluss an seine sportliche Laufbahn in Cottbus weiter.
