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2. Bundesliga: Hertha BSC gewinnt auch Spiel 7 – Bielefeld zurück auf Siegerstraße

Aktualisiert
Mads Pedersen dribbelt an Felix Klaus vorbei
Mads Pedersen dribbelt an Felix Klaus vorbeiČTK / imago sportfotodienst / Nordphoto / Engler

Hertha BSC bleibt auch nach dem 7. Spieltag das Maß aller Dinge in der 2. Fußball-Bundesliga. Gegen die SpVgg Greuther Fürth gewann der Hauptstadtklub mit 2:1 (0:0) und erhöhte die Punkteausbeute somit auf perfekte 21 Punkte. Nach zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Sieg konnte Arminia Bielefeld durch ein 1:0 (0:0) beim VfL Bochum wieder über einen Dreier jubeln. Außerdem gewann der FC St. Pauli mit 2:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC.

Hertha vs. Fürth 2:1 (0:0)

Hertha BSC hat seinen Siegeszug auch nach der Länderspielpause fortgesetzt. Das Team von Trainer Stefan Leitl gewann am Sonntag mit 2:1 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth und baute nach den Punktverlusten der Verfolger die Tabellenführung aus.

Mads Pedersen (65.) und Paul Seguin (80.) bescherten den Berlinern den mühsam erkämpften siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Jannis Heuer (90.) verkürzte für die Fürther, die trotz einer couragierten Auswärtsleistung im Tabellenkeller feststecken.

Spielernoten: Hertha vs. Fürth
Spielernoten: Hertha vs. FürthFlashscore

Leitl war trotz des Erfolgs "überhaupt nicht zufrieden. Das Beste an dem Spiel heute ist, dass wir es gewonnen haben. Es war nicht die Mannschaft auf dem Feld, die ich kenne", sagte der Hertha-Coach bei Sky und bemängelte fehlende Intensität und schwache Zweikampfführung: "Vor der Länderspielpause waren wir auf einem anderen Niveau. Das zeigt einfach, dass diese drei Wochen bei jeder Mannschaft ihre Spuren hinterlassen."

Die Hertha hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und war immer wieder defensiv gefordert. Fürth stieß wiederholt ins letzte Drittel vor und wurde dabei gefährlich. Omar Sillah (23.) zögerte im Strafraum zu lange, Shinta Appelkamp (27.) chippte den Ball am Tor vorbei.

Berlin hatte durch Luca Schuler (25.) seine beste Gelegenheit der ersten Halbzeit, der Angreifer verzog aus kurzer Distanz. Kurz vor der Pause erhöhte Hertha den Druck. Oluwaseun Adewumi (41.) scheiterte am starken Fürth-Torhüter Florian Hellstern.

Statistiken: Hertha vs. Fürth
Statistiken: Hertha vs. FürthFlashscore

Herthas Offensivspiel blieb auch nach der Pause ungewohnt fehleranfällig. Berlin tat sich schwer und kam kaum zu nennenswerten Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Auf der Gegenseite ließ Sillah (62.) die Gäste jubeln, der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nach VAR-Prüfung aber aberkannt.

Im direkten Gegenzug erlöste Pedersen die Blau-Weißen. Der eingewechselte Gustaf Nilsson (77.) verpasste die Entscheidung per Kopf, für diese sorgte Seguin mit einem Flachschuss aus der Distanz. Heuer traf nach einer Ecke.

Match-Center: Hertha BSC vs. Greuther Fürth

Bochum vs. Bielefeld 0:1 (0:0)

Der VfL Bochum muss weiter auf seinen ersten Heimsieg der Saison warten. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler verlor das Westfalen-Duell mit Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0) und verpasste damit auch im vierten Anlauf den ersten Heim-Dreier der Spielzeit.

Spielernoten: Bochum vs. Bielefeld
Spielernoten: Bochum vs. BielefeldFlashscore

Benjamin Boakye (78.) traf in einer über weite Strecken chancenarmen Partie zum zweiten Saisonsieg für die Bielefelder, die sich etwas Luft zum Tabellenkeller verschafften. Bochum steckt nach dem dritten Ligaspiel in Folge ohne Sieg derweil weiter im unteren Mittelfeld fest.

Zwar war Bochum etwas aktiver als die Gäste, der Führung nahe war in einer durchwachsenen ersten Halbzeit aber keine der beiden Mannschaften.

Statistiken: Bochum vs. Bielefeld
Statistiken: Bochum vs. BielefeldFlashscore

Das änderte sich erst nach über einer Stunde, Arminia-Profi Felix Hagmann (62.) schoss aus kurzer Distanz jedoch völlig freistehend über das Tor. Kurz darauf hatte Bochum erneut Glück, als der Ball vom Gesicht von Maximilian Großer nur an den Pfosten prallte (69.). Die nächste Chance nutzte der eingewechselte Boakye.

Match-Center: VfL Bochum vs. Arminia Bielefeld

St. Pauli vs. Karlsruhe 2:0 (1:0)

Zweiter Saisonsieg für den FC St. Pauli: Der Absteiger vom Kiez kommt immer mehr in Schwung. Das Team von Trainer Marcel Rapp bezwang den Karlsruher SC mit 2:0 (1:0). Damit festigen die Hamburger ihre Position im oberen Tabellenmittelfeld. Der KSC gerät dagegen als Vorletzter unter Druck.

Spielernoten: St. Pauli vs. Karlsruhe
Spielernoten: St. Pauli vs. KarlsruheFlashscore

Abdoulie Ceesay brachte den Gastgeber in der 32. Spielminute in Führung. Der Rechtsschuss des Angreifers war allerdings alles andere als unhaltbar, der Karlsruher Keeper Hans Christian Bernat gab eine unglückliche Figur ab. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lars Ritzka (51.) dann für die Braun-Weißen.

Schon der Start in die Partie war für den KSC denkbar unglücklich verlaufen. Nach einer Ecke von Marvin Wanitzek hatte Verteidiger Christoph Kobold zur vermeintlichen Gästeführung eingeköpft (21.), Schiedsrichter Lukas Benen verweigerte dem Treffer aber aufgrund eines angeblichen Foulspiels in der Entstehung die Anerkennung – eine umstrittene Entscheidung.

Statistiken: St. Pauli vs. Karlsruhe
Statistiken: St. Pauli vs. KarlsruheFlashscore

St. Pauli war dann das zielstrebigere Team und verschaffte sich mit dem zweiten Treffer weitere Sicherheit. Auch der vermeintliche Karlsruher Anschlusstreffer kurz vor Schluss durch Lilian Egloff (83.) wurde aufgrund einer knappen Abseitsposition aberkannt.

Match-Center: FC St. Pauli vs. Karlsruher SC

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