Auch er habe "brutale Angst und das Schamgefühl, zu einem Arzt zu gehen, der dich abtastet, der da ein bisschen rumschaut" gehabt, berichtete Richter und bekannte: "Das ist schon komisch."
Im Nachhinein rate er aber jedem zur Vorsorge. "Es ist eine kurze Untersuchung." Richte besänftigter: "Vielleicht ist es halb so wild. Deswegen ist es sehr wichtig."
Die Krebsdiagnose 2022 sei für ihn "sehr schlimm" gewesen, meinte Richter: "Man macht sich sehr viele Gedanken und ist auch erstmal alleine damit. Trotzdem bin ich schnell davon weggekommen durch sehr viel Unterstützung", etwa von seinem Ex-Verein Hertha BSC. Auch Familie und Freunde haben ihm "viel positive Energie" und "sehr viel Kraft" gegeben.
Richter verspricht Unterstützung
Heute stehe er Betroffenen zur Seite. "Wenn jemand Unterstützung braucht und eine Meinung haben will, wissen will, wie ich damit umgegangen bin, den Kontakt über Instagram sucht, dann antworte ich dort auf jeden Fall." Er könne zwar niemandem die Angst nehmen, "aber mit meiner Erfahrung kann ich unterstützen".
