Ayoub El Kaabi (Marokko) gegen die Komoren
Das wohl spektakulärste Tor des gesamten Turniers fiel gleich zum Auftakt. Marokko führte gegen die Komoren knapp mit 1:0, als Anass Salah-Eddine 15 Minuten vor Schluss eine präzise Flanke auf den Elfmeterpunkt schlug. Ayoub El Kaabi vollendete diese mit einem perfekt getimten Fallrückzieher.
Elias Achouri (Tunesien) gegen Uganda
Bei strömendem Regen in Rabat setzte Tunesien gegen Uganda ein Ausrufezeichen. Nach der 1:0-Führung folgte kurz vor der Pause ein echtes Highlight: Ali Abdi zog bis zur Grundlinie durch, seine Flanke erreichte Elias Achouri, der den Ball mit einem wuchtigen Volleyschuss unhaltbar in den Winkel jagte.
Adil Boulbina (Algerien) gegen DR Kongo
Das Achtelfinale zwischen Algerien und der DR Kongo steuerte bereits auf ein Elfmeterschießen zu, als Adil Boulbina in der 119. Minute zur Tat schritt. Von der linken Strafraumseite zog er nach innen und schlenzte den Ball mit voller Wucht in den oberen Winkel.
Aamir Yunis Abdallah (Sudan) gegen Senegal
Der Sudan überraschte im Achtelfinale gegen Senegal früh – und wie. Abdallah erhielt den Ball rechts im Strafraum, zog auf seinen linken Fuß und schoss aus spitzem Winkel kraftvoll und präzise ins lange Eck. Senegals Keeper Edouard Mendy war machtlos.
Lyle Foster (Südafrika) gegen Angola
Beim Stand von 1:1 in Marrakesch sorgte ein herausragender Teamangriff für die Entscheidung zugunsten Südafrikas. Nach feinem Kombinationsspiel bediente Tshepang Moremi Lyle Foster rund 25 Meter vor dem Tor. Dessen Abschluss segelte mit perfekter Dosierung über den herauseilenden Hugo Marques hinweg ins Netz.
Riyad Mahrez (Algerien) gegen Sudan
Weniger der Abschluss als vielmehr der Spielaufbau machte dieses Tor besonders. Nach mehreren präzisen Pässen im Strafraum legte Hicham Boudaoui den Ball ideal auf Riyad Mahrez zurück, der sich Platz verschaffte und den Ball durch eine dichte Abwehr hindurch im Tor unterbrachte.
Christian Kofane (Kamerun) gegen Mosambik
Der erst 19-jährige Leverkusener erzielte den Siegtreffer mit einem echten Kracher. Aus rund 30 Metern fasste er sich ein Herz und jagte den Ball unhaltbar an die Latte, von wo aus er ins Tor sprang.
Ademola Lookman (Nigeria) gegen Tansania
Im Eröffnungsspiel des Turniers sorgte Ademola Lookman für den entscheidenden Moment. Er nahm den Ball weit vor dem Strafraum an, drehte sich elegant an seinem Gegenspieler vorbei und traf mit einem gefühlvollen Schlenzer von der Strafraumkante ins Netz.
Pape Gueye (Senegal) gegen Marokko
Der Treffer, der Senegal den Titel brachte, war eines Finales würdig. Vier Minuten nach Beginn der Verlängerung landete ein abgewehrter Ball rund 35 Meter vor dem Tor bei Gueye. Er setzte sich gegen Achraf Hakimi durch und schlenzte den Ball unhaltbar ins obere Eck – Torhüter Yassine Bounou blieb nur das Nachsehen.
Tawanda Maswanhise (Simbabwe) gegen Südafrika
In einem intensiven Duell zweier Rivalen erzielte Maswanhise ein Solo der Extraklasse. Aus rund 40 Metern startete er seinen Lauf, ließ zwei Gegenspieler stehen und schob den Ball im Strafraum flach und präzise in die untere Ecke.
Ayoub El Kaabi (Marokko) gegen Sambia
Auch seinen zweiten Fallrückzieher des Turniers ließ El Kaabi perfekt aussehen. Nach einer Flanke von Azzedine Ounahi stand er diesmal völlig frei, doch sein akrobatischer Abschluss war erneut technisch makellos – ein würdiger Schlusspunkt dieser Tor-Gala.
