Die gabunische Auswahl verlor in Gruppe F sämtliche Partien gegen Kamerun, Mosambik und Titelverteidiger Elfenbeinküste. Das Turnier fand in Marokko statt. Im Anschluss hatte der damalige Sportminister öffentlich im Fernsehen die Sperre der Nationalmannschaft sowie den Ausschluss von Aubameyang und Verteidiger Bruno Ecuele Manga bekanntgegeben.
Der neu ernannte Sportminister Paul Ulrich Kessany machte diese Entscheidung nun rückgängig. Hintergrund ist die Gefahr möglicher Sanktionen durch den Weltfußballverband FIFA, der staatliche Eingriffe in die Autonomie nationaler Fußballverbände strikt ablehnt.
In einer offiziellen Mitteilung erklärte der gabunische Fußballverband am Montag: „Die Regierung hat die Sperre der Nationalmannschaft sowie den Ausschluss der Spieler Pierre-Emerick Aubameyang und Bruno Ecuele Manga nach den enttäuschenden Ergebnissen beim Afrika-Cup aufgehoben.“
Weiter hieß es, Sportminister Kessany habe insbesondere auf die Dringlichkeit der kommenden internationalen Termine hingewiesen – allen voran auf die bevorstehende Auslosung für den Afrika-Cup 2027.
