Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer Adil Boulbina (119.) erzielte das goldene Tor für die Wüstenfüchse gegen die Leoparden, die sich 1968 und 1974 zum Afrikameister gekrönt hatten. WM-Teilnehmer Algerien, der bei den jüngsten beiden Turnieren jeweils in der Vorrunde gescheitert war, trifft in der Runde der letzten Acht am Samstag in Marrakesch auf Nigeria. Die Super Eagles hatten sich gegen Mosambik (4:0) durchgesetzt.
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Papa Zidane schaut zu: Kaum Highlights
Vor den Augen der französischen Fußball-Legende Zinédine Zidane zeigten dessen Sohn und die anderen Spieler in Rabat eine Partie, die arm war an Höhepunkten. Bei Algerien standen die Bundesliga-Profis Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), mit einer Flashscore-Note von 8,0 bester Mann auf dem Platz, Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt), Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen) und Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) in der Startelf, doch der Favorit tat sich schwer.
Auch Topstar Riyad Mahrez kam kaum ins Spiel und wurde in der 70. Minute ausgewechselt, Standards brachten ebenso wenig Gefahr. Amoura (78.) vergab eine seltene Chance. In der Verlängerung war Algerien besser und belohnte sich spät. Der Augsburger Samuel Essende saß beim Kongo über die komplette Dauer auf der Bank.
