Nach dem Vorrunden-Aus hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen des Irans gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien.
Der Verzicht auf die Hymne war als offener Protest gegen die Führung gewertet worden, ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als "Kriegsverräterinnen" und forderte Konsequenzen. Vor den Spielen gegen Australien (0:4) und die Philippinen (0:2) hatten die Spielerinnen dann wieder die Hymne gesungen und dabei salutiert.
