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17:13 Uhr - KÖLN PK - Trainer Lukas Kwasniok vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat sich mit emotionalen Worten über die Situation seines Shootingstars Said El Mala beklagt. Der 19-Jährige stand zuletzt in mehrfacher Hinsicht im Fokus. Einerseits aufgrund einer möglichen DFB-Nominierung, andererseits wegen einer vermeintlichen Wechselzusage in die Premier League. "Wie soll's dem Jungen gehen? Auf gut Deutsch gesagt ist das pervers, was heutzutage mit 18-, 19-Jährigen passiert, was für einen Druck die aushalten müssen", sagte Kwasniok am Donnerstag.
Von der vermeintlichen Wechselzusage habe Kwasniok nichts mitbekommen. Wie die Bild am Dienstag berichtet hatte, soll El Mala seine Zusage an Brighton & Hove Albion gegeben haben. "Am Ende kann irgendjemand etwas hinschreiben, behaupten, andere kopieren es, und ob das stimmt oder nicht, spielt gar keine Rolle", kritisierte Kwasniok. Das führe dazu, dass El Mala "jetzt in dieser komischen sozialen Welt offensichtlich durchbeleidigt wird - eine ganz, ganz tolle Entwicklung."
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Kwasniok sei "traurig, dass es sich so entwickelt hat. Ich weiß, die Jungs verdienen immer mehr Geld und noch mehr Geld und noch mehr Geld. Aber: Ich glaube, dass wir alle mehr von Said hätten, wenn wir weniger darüber berichten würden."
"Ich glaube, dass wir ihnen irgendwann eins nehmen: die Freude an dem, was sie am liebsten machen. Das ist Fußball spielen", sagte Kwasniok. In den letzten Spielen habe El Mala zwar, wie unter anderem von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefordert, "mehr gearbeitet, aber er dribbelt nicht mehr so viel".
Für die A-Nationalmannschaft wurde El Mala nicht nominiert. Nachdem er zuletzt erkrankt im Training gefehlt hatte, ist der Flügelspieler für das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) immerhin "voll einsatzfähig".
16:19 Uhr - HAMBURG PK - Merlin Polzin hat nach der öffentlichen Kritik seines Stürmers Robert Glatzel das Gespräch gesucht. "Es war jetzt nicht so, dass wir zusammen saßen und ich ihn jetzt für die nächsten Wochen verbannt habe oder ihm sofort gesagt habe: 'Jetzt darfst du die nächsten acht Spiele von Anfang an spielen'", sagte Polzin: "Sondern es war ein offenes, klärendes Gespräch."
Polzin bestätigte zudem, dass Glatzels Vorstoß im Klub auch "eine Ebene höher" zum Thema geworden sei. Insgesamt seien "klare Worte" gefallen. Glatzel hatte via Hamburger Morgenpost öffentlich sein Unverständnis über seine geringen Einsatzzeiten kundgetan.
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Schon nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen Anfang März sei er in den Austausch mit Polzin gegangen, berichtete Glatzel in dem Artikel. "Warum ich dann auch die nächsten beiden Spiele nur auf der Bank saß, kann ich nicht verstehen", sagte er unter anderem. Polzin hatte zuletzt dem Winterzugang Damion Downs wiederholt den Vorzug gegeben, der Ex-Kölner wartet aber weiter auf seinen ersten Treffer im HSV-Trikot.
Polzin betonte nun, dass jedem Spieler seine Meinung zustehe. Diese derart in die Öffentlichkeit zu tragen, sei allerdings nicht der richtige Weg und lasse sich nicht mit den Regeln und der Haltung des Vereins in Einklang bringen. Ob Glatzel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) im Duell bei Borussia Dortmund zum Kader zählt, ließ er offen.
15:53 Uhr - BREMEN PK - Werder Bremen plagen vor dem Kellerduell der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) große Personalsorgen. Angesichts der Ausfälle musste Thioune "schlucken. Wir laufen aktuell personell auf der Felge, sind aber nicht komplett ohne Rad unterwegs".
Mit Jens Stage (Gelbsperre) und Senne Lynen (Adduktorenprobleme) fehlen Thioune unter anderem zwei ganz wichtige Mittelfeldspieler. Außerdem fallen Jovan Milocevic (Rückenprobleme), Maximilian Wöber (muskuläre Probleme), Amos Pieper (kleiner Eingriff), Wesley Adeh (Bänderriss) und Julian Malatini (Riss der Syndesmose) neben den Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Victor Boniface (Knie-OP) aus.
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Mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten würde Werder seinen Vorsprung auf Wolfsburg auf sieben Punkte ausbauen, bei einer Niederlage könnte der Werksklub bis auf einen Zähler an die Hanseaten heranrücken. So oder so erwartet Thioune noch eine "sehr harte Saison. Sie wird anstrengend für uns, und sie geht bis zum Ende", sagte er und verglich den Kampf gegen den Abstieg mit einem "Boxkampf".
Werder habe "sehr, sehr viel einstecken müssen in den ersten Runden", sagte Thioune, der seine ersten drei Spiele verlor, aus den letzten drei Partien aber zwei Siege holte: "Wir haben aber auch ein bisschen mal ausgeteilt - zwei Runden lang. Und jetzt war es halt wieder eine Runde, in der wir nicht gepunktet haben."
Am Ende sei es "sehr, sehr wichtig, wie viel man einsteckt, und nicht, wie viel man ausgeteilt hat". Er sei "fest davon überzeugt", sagte Thioune, dass er "diesen Abstiegskampf mit der Mannschaft in diesem Jahr meistern werde".
15:32 Uhr - LEIPZIG PK - Trainer Ole Werner hat die Ambitionen von Fußball-Bundesligist RB Leipzig erneut unterstrichen. "Champions League oder auch Platz drei ist das, was wir wollen, worauf wir den Blick haben. Jeder weiß, dass wir morgen eine riesige Chance haben, und die wollen wir mit aller Macht nutzen", sagte Werner vor dem wegweisenden Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Freitag (20.30 Uhr/Sky).
Auf dem Platz fordert Werner Klarheit und Effizienz: "Wir wollen unser Spiel durchbringen, Angriffe schlau unterbinden und unsere eigenen Stärken ins Spiel bringen." Besonders auf die Offensivarbeit schaut er kritisch: "Wir arbeiten mit den Stürmern individuell." Es sei "einfach ärgerlich, dass wir in der Effizienz in letzter Zeit viel liegen gelassen haben."
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Trotz der hohen Brisanz bleibt Werner nüchtern: "Das ist ein Top-Spiel und dementsprechend müssen wir in allen Spielsituationen top sein. Es ist ein besonderes Spiel, weil es gegen einen direkten Konkurrenten in der entscheidenden Phase der Saison geht. Die Möglichkeiten werden geringer, Dinge zu korrigieren. Entscheiden wird sich morgen aber noch nichts." Aktuell liegt Leipzig drei Punkte hinter Hoffenheim und dem VfB Stuttgart und somit den Champions-League-Plätzen auf Rang fünf. Am Wochenende könnte der Abstand auf sechs Punkte anwachsen.
Personell muss Werner weiterhin auf Torhüter Peter Gulacsi verzichten. Assan Ouedraogo ist nach seiner Verletzung zurück im Training, steht aber erst nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung.
15:06 Uhr - UNION BERIN PK - Trainer Steffen Baumgart hat vor dem schweren Auswärtsspiel von Union Berlin beim Rekordmeister Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky) von der Arbeit seines Münchner Amtskollegen Vincent Kompany geschwärmt.
Wenn man sich die Flexibilität im Münchner Spiel anschaue, "welche Spieler auf welchen Positionen auftauchen und wie die Räume dahinter besetzt sind, da würde ich mich als Trainer fragen: 'Wie trainiert man das?' Die Antwort habe ich noch nicht", sagte Baumgart am Donnerstag: "Das macht er richtig gut. Er gibt den Jungs Selbstvertrauen. Er scheint den Jungs sehr viel mitzugeben, und die Jungs scheinen es sehr gut anzunehmen. Das zeichnet ihn aus."
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Die Bayern, die in der Bundesliga auf die erfolgreiche Titelverteidigung zusteuern und am Mittwoch ins Viertelfinale der Champions League eingezogen sind, seien derzeit "mit das Beste, was wir in Europa haben", sagte Baumgart.
Trotzdem hofft Union auf seine Chance gegen das Münchner Starensemble. "Am Ende haben sie alle zwei Beine, sie können vielleicht ein bisschen besser damit umgehen. Grundsätzlich sind wir als Mannschaft und als Kollektiv stark. Das wollen wir auf den Platz bringen", sagte Baumgart.
Jedes Spiel gegen Bayern sei besonders, "so sollten wir es auch angehen. Wir haben die Möglichkeit, dort ein gutes Spiel zu machen. Wir wollen sehr mutig sein, sehr klar sein. Es ist aber auch wichtig, den Weg nach vorn zu finden."
14:07 Uhr - GLADBACH PK - Eugen Polanski schaut mit Vorfreude auf das Derby von Borussia Mönchengladbach beim Erzrivalen 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky). "Die Jungs müssen liefern. Aber es herrscht eher Vorfreude als Druck", sagte der 40-Jährige vor dem richtungsweisenden Spiel für beide Klubs am 27. Bundesliga-Spieltag. "Wir müssen bereit sein für alles, was kommt." Es komme "auf die Basics an. Es werden sehr viele Emotionen im Spiel sein."
Der FC liegt mit 25 Punkten nur einen Zähler vor dem Relegationsplatz, doch auch die Borussia (28) muss noch nach unten blicken. Das Hinspiel gewann Gladbach gegen den zu diesem Saisonzeitpunkt in der oberen Tabellenhälfte liegenden Aufsteiger mit 3:1 und verließ die Abstiegszone. Köln gewann in der Rückrunde bislang nur zweimal, der Trend zeigt nach unten.
Polanski, der auch als Profi für die Borussia im rheinischen Derby aufgelaufen war, empfindet den Druck als Coach als "größer" und begründete: "Du musst für eine relativ große Gruppe sorgen." Auch wenn das Spiel auf dem Papier "so wichtig wie jedes andere" sei, verwies der Coach auf die besondere emotionale Komponente: "Wir wissen Bescheid, dass es doch noch einmal eine andere Bedeutung hat für unsere Fans, für den Verein."
Mittelfeldspieler Rocco Reitz, dessen Wechsel zur kommenden Saison zu RB Leipzig unter der Woche offiziell wurde, kehrt nach Rotsperre zurück. Ob der etatmäßige Kapitän die Mannschaft in Köln auch auf den Platz führen wird, ließ Polanski offen.
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13:40 Uhr - DORTMUND PK - Höchste Konzentration bis zum Erreichen des Ziels: Niko Kovac sieht bei Borussia Dortmund trotz des sicheren Vorsprungs auf Platz drei keinerlei Platz zum Experimentieren. "Wir haben noch acht Spiele zu gehen und noch sehr schwierige Spiele gegen direkte Konkurrenten", sagte Kovac vor dem Duell mit dem Hamburger SV am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky): "Das heißt, wir dürfen uns nicht irgendwo in Sicherheit wiegen lassen."
Wenn man anfange, nachlässig zu sein, könne in der Bundesliga alles passieren, fügte der 54-Jährige an: "Deswegen werden wir fleißig sein. Wir werden arbeiten. Und wenn wir irgendwas ausprobieren wollen, dann haben wir die Vorbereitung in der neuen Saison."
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Gegen seinen früheren Klub erwartet Kovac erneut einen so konzentrierten Auftritt wie beim 2:0 gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende. Gelingt dies, könnte der Vorsprung von acht Punkten auf die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart weiter wachsen. Angesichts von neun Zählern Rückstand auf den dominanten FC Bayern dürfte in Richtung Spitze für das bisher beste Rückrundenteam der Liga (22 Punkte) eher nichts mehr gehen.
Eine besondere Marke könnte Julian Brandt am Samstag knacken: Der Offensivmann, der den BVB zum Saisonende verlässt, steht vor seinem 300. Spiel im schwarz-gelben Trikot.
13:02 Uhr - WOLFSBURG PK - Trainer Dieter Hecking hat knapp zwei Wochen nach dem Beginn seiner Rettermission beim VfL Wolfsburg einen "Stimmungsumschwung" ausgemacht und blickt mit Zuversicht auf den Abstiegsgipfel der Fußball-Bundesliga gegen Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).
Es werde in der Kabine wieder gelacht, "der DJ hat sein Programm, das wieder ein bisschen lauter gefahren wird. Das sind alles kleine Zeichen, wo ich merke, dass wir schon ein bisschen was bewegt haben", sagte Hecking am Donnerstag: "Idealerweise folgt jetzt noch ein Sieg. Ich glaube, dann hat man die Köpfe wieder frei."
Hecking, der die Nachfolge des entlassenen Daniel Bauer angetreten hat, soll Wolfsburg vor dem Abstieg in die 2. Liga bewahren. Bei seinem Comeback als Wölfe-Coach hatte es am vergangenen Wochenende ein 1:1 beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim gegeben. Wolfsburg ist dennoch mit nur 21 Punkten Tabellen-17., der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt drei Zähler.
Match-Center: VfL Wolfsburg vs. Werder Bremen
"Druck gehört in der Situation dazu, den können wir auch nicht wegreden, der ist da", sagte Hecking. Er habe jedoch "Vertrauen in die Jungs und den Spielplan, den wir uns vornehmen." Auch Werder (25 Punkte) befindet sich in akuter Abstiegsgefahr.
Gegen Bremen setzt Hecking auch auf die Unterstützung der Fans. Diese hatten beim letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV (1:2) ihren Unmut deutlich gemacht, warfen dabei auch Pyrofackeln auf den Rasen und zündeten Raketen.
"Wenn wir als Mannschaft Kompaktheit und eine Einheit auf den Platz bringen, bin ich mir sehr sicher, dass unsere Fans nachziehen werden", sagte Hecking, laut dem es am Mittwoch ein Gespräch zwischen Vereins- und Fanvertretern gab: "Die Enttäuschung nach dem Hamburg-Spiel hat jeder gesehen, die war greifbar und spürbar für alle. Wir sind in der Bringschuld, die Mannschaft ist in der Pflicht."
12:12 Uhr - HOFFENHEIM PK - Trainer Christian Ilzer der TSG Hoffenheim will die wichtige Begegnung im Kampf um den Einzug in die Champions League am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig mit "viel Überzeugung und mit breiter Brust" angehen: "Es ist ein Spitzenspiel. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch. Wir möchten RB vor Probleme stellen."
Die Kraichgauer rangieren in der Tabelle mit 50 Punkten auf dem dritten Platz, RB liegt mit drei Zählern weniger auf Rang fünf. "Leipzig ist ein Top-Gegner, bei dem man sich intern zutraut, um die deutsche Meisterschaft zu spielen", sagte Ilzer: "Wir haben eine gute Ausgangslage. Wir wollen uns als Gegner präsentieren, der unangenehm ist."
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. TSG Hoffenheim
Verzichten muss der Österreicher auf den defensiven Mittelfeldspieler Leon Avdullahu. Der Nationalspieler des Kosovo hat im Training eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich erlitten und wird laut Ilzer "mehrere Wochen" fehlen. "Das ist ein schwerwiegender Ausfall, er hatte eine ganz zentrale Rolle auf einer Schlüsselposition", sagte der Coach.
Der 22 Jahre alte Avdullahu wird damit auch dem Kosovo in der kommenden Woche im WM-Playoff in der Slowakei fehlen.
Die Spiele am 27. Spieltag
Freitag, 20:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
Samstag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky und DAZN
FC Bayern München vs. Union Berlin
1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach
1. FC Heidenheim vs. Bayer Leverkusen
VfL Wolfsburg vs. Werder Bremen
Samstag, 18:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
Borussia Dortmund vs. Hamburger SV
Sonntag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
FSV Mainz 05 vs. Eintracht Frankfurt
Sonntag, 17:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
Sonntag, 19:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
